„Bin nur froh“: Warum Irvine bei St. Pauli-Kumpel Smith emotional wird
Sie gehören zweifelsohne zu den prägenden Figuren des FC St. Pauli in diesem Jahrzehnt. Jackson Irvine und Eric Smith sind gemeinsam mit dem Verein gewachsen, längst Leistungsträger, längst Kapitän oder Vize und sowieso auf privater Ebene miteinander verquickt. In dem Zusammenhang wurde Irvine nach dem 2:1 gegen Bremen fast schon ein wenig gefühlsduselig.
Zusammenfassung:
- Jackson Irvine und Eric Smith sind zentrale Spieler des FC St. Pauli und prägen das Team seit mehreren Jahren.
- Smith ist etwas länger beim Verein und hat trotz Verletzungen viele Einsätze.
- Die beiden haben eine gemeinsame Geschichte beim Verein und spielen oft zusammen.
Smith ist tatsächlich schon ein paar Monate länger an der Elbe. Im Januar 2021 zunächst ausgeliehen und schließlich von KAA Gent aus Belgien fest verpflichtet, brachte es der 29-jährige Schwede aufgrund von in der Vergangenheit immer wieder auftretenden, inzwischen aber zum Glück gelösten Verletzungsproblemen bis heute dennoch auf weniger Einsätze in Braun-Weiß als sein australischer Weggefährte, der bis zum vergangenen April (Fuß-OP) quasi durchgängig zur Verfügung gestanden hatte.
Viel gemeinsame St. Pauli-Geschichte für Smith und Irvine
139 Mal stand Smith für St. Pauli in Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte neun Treffer, legte 15 auf. Sein drei Jahre älterer Kumpel hat bis heute 143 Matches für die Hamburger angehäuft, in denen er 15 Mal traf und 20 Assists hortete. Die Anzahl der Partien, in denen beide zusammen agierten, beläuft sich dicke im dreistelligen Bereich, und schon unter Timo Schultz durfte das Duo nebeneinander im Mittelfeld kicken. Auch in der Vorsaison ließ Alexander Blessin die beiden des Öfteren gemeinsam los, nach längerer Pause war es nun gegen Werder mal wieder der Fall.
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Sehr zur Freude von Irvine, wie er verriet und dabei fast melancholisch wurde. „Der Typ und ich – es fühlt sich an, als hätten wir hier zusammen schon alles mitgemacht in den vergangenen fünf Jahren“, gestand Irvine. „Es ist schön, zusammen da draußen zu sein. Wir haben so viel gemeinsame Geschichte mit diesem Verein, ich bin einfach nur froh, dass er da ist.“
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