Morgan Guilavogui im Lens-Dress

Morgan Guilavogui wird Lens wohl verlassen. Foto: IMAGO/PsnewZ

Warum ein Guilavogui-Wechsel zum FC St. Pauli nicht realistischer wird

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Kaum da, schon auf dem Rasen: Für einen, der bis vor wenigen Tagen noch das braun-weiße Trikot trug, hat sich sein Vereinswechsel sogleich bezahlt gemacht: Erik Ahlstrand. Bei einem, der gern nach Hamburg zurück möchte und den der FC St. Pauli mit Kusshand vor Ort abholen würde, haben sich die Chancen auf einen Transfer indes nicht wirklich verbessert: Morgan Guilavogui.

Aus dem grundsätzlichen Interesse daran, Guilavogui zurück auf den Kiez zu bewegen, hat Andreas Bornemann nie einen Hehl gemacht. Dem Sportchef ist allerdings stets die Schwierigkeit des Unterfangens gewahr gewesen, weswegen er eine Rückkehr des Stürmers für unwahrscheinlich hielt, hält und halten wird. Das liegt zum einen am schnöden Mammon, zum anderen daran, dass RC Lens weiterhin kein gesteigertes Interesse daran hat, den 27-Jährigen abzugeben.

Morgan Guilavogui stand bei Lens in der Startelf

Deutlich wurde dies am Sonntagnachmittag. Da gastierte der Tabellenführer der Ligue 1 im französischen Pokalwettbewerb beim FC Sochaux, gewann mit 3:0 – mit einem Morgan Guilavogui in der Anfangsformation. 73 Minuten lang wirkte der Angreifer mit und wurde beim Stand von 1:0 ohne Torbeteiligung ausgewechselt. Eigenwerbung konnte er also nicht betreiben, allerdings transportiert seine Startelf-Nominierung dann eben schon die Botschaft, dass er gebraucht wird.

Bei Erik Ahlstrand darf man sich diesbezüglich ebenfalls sicher sein, sonst hätte sich Heracles Almelo nicht kurzfristig die Dienste des Schweden gesichert. Auf Leihbasis, aber mit Kaufoption war der 24-Jährige vor wenigen Tagen in die Eredivisie gewechselt – und fand sich sofort in der Anfangsformation wieder.

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Am Sonntagabend stand für den Abstiegskandidaten Almelo die Auswärtshürde Sparta Rotterdam auf dem Programm, Ahlstrand begann auf der offensiven Außenbahn. Heracles geriet allerdings bereits nach zehn Minuten in Rückstand, nach vorne ging bei den Gästen überhaupt gar nichts (0,08 xG-Wert zur Pause) und Ahlstrand fehlte es verständlicherweise noch sichtbar an Bindung. Nach 64 Minuten wurde auch er ausgewechselt.

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