Vorbei! St. Pauli verabschiedet den nächsten wichtigen Spieler
Der Aderlass der wichtigen Säulen beim FC St. Pauli geht in die nächste Runde. Nach Nikola Vasilj, Andréas Hountondji, Karol Mets und Danel Sinani hat der Kiezklub nun auch den finalen Abgang von James Sands publik gemacht.
Der kommt keinesfalls überraschend. Zwar gab es minimale Resthoffnung, den von New York FC ausgeliehenen US-Amerikaner irgendwie am Millerntor halten zu können. Doch wirklich realistisch war eine Zukunft des Nationalspielers beim FC St. Pauli nach dem feststehenden Abstieg leider nicht. Und so kam nun das, was kommen musste.
St. Pauli verkündet erneut einen Spieler-Abgang
Insgesamt waren es zwar lediglich 35 Einsätze, die der 25-Jährige einen seinen eineinhalb Jahren auf St. Pauli hatte. Dennoch reichten die, um sich ein fundiertes Urteil über die Qualitäten des Defensivspielers bilden zu können. Sands überzeugte auf der Sechs nahezu durchgehend, agierte häufig zwar unauffällig, war aber für die Statik des Teams enorm wichtig. Und als im Winter die Innenverteidiger reihenweise wegbrachen, konnte Alexander Blessin ihn bedenkenlos als Abwehrchef einsetzen.
James Sands erzielte ein Tor für den FC St. Pauli
Höhepunkt für Sands bei St. Pauli war gewiss sein einziges Tor in Braun und Weiß, das er beim bitteren 2:3 in Dortmund erzielt hatte. Aber es gab halt auch zwei massive Rückschläge für den Musterprofi: Von Mitte Februar 2025 bis Saisonende hatte er 20 Partien verpasst, weil er sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk mit Bänderabriss und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Und in dieser Spielzeit erwischte es ihn im Heimspiel gegen Frankfurt, wieder am Sprunggelenk, wieder war es gleichbedeutend mit dem Saison-Aus.
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Er fehlte St. Pauli im Endspurt, einen gleichwertigen Ersatz hatte es nicht im Kader. Und den wird es für die Zukunft nun von extern brauchen, denn das Kapitel FC St. Pauli ist für James Sands Geschichte. Was auch aus persönlichen Gründen traurig stimmt, denn der zurückhaltende Profi hatte sich in Hamburg von Beginn an pudelwohl gefühlt, war hier schnell heimisch geworden und hatte sofort seine Rolle in der Gruppe gefunden. Bleibt nur noch, ihm für die Zukunft vor allem Gesundheit, aber auch den Erfolg zu wünschen, den er sich eigentlich verdient hat.