Schlussjubel vor der Fankurve im Volkspark

Den Fans bedeutete der 2:0-Erfolg im Volkspark in der Hinrunde natürlich wahnsinnig viel. Foto: WITTERS

Wie wichtig ist das Derby? St. Paulis Wahl relativiert Smith-Aussage

kommentar icon
arrow down

Das unsagbar bittere 2:3 von Dortmund ist – so gut es eben geht – verdaut. „Zuhause ist es zumindest bei mir so, dass ich nicht so viel über Fußball nachdenke“, sagte Hauke Wahl. Deswegen sei das dann spätestens am nächsten Tag schon wieder vergessen. „Wir haben am Sonntag noch die Analyse gemacht, viele Dinge rausziehen können aus dem Spiel, und ab dann war es vorbei.“ Wohl wissend, dass auf den FC St. Pauli mit dem Derby-Heimspiel ein weiteres Highlight wartet.

Für Eric Smith sogar „das wichtigste Spiel der Saison“, wobei Defensiv-Kollege Wahl das etwas relativiert. „Wir wissen, dass es ein sehr wichtiges Spiel ist, für die Fans und den Verein, für die ganze Stadt ist es das wichtigste. Für uns als Mannschaft ist es auch sehr wichtig, aber ich glaube, dass wenn man die Punktzahl sieht, die wir jetzt haben, ist ab jetzt jedes Spiel das wichtigste.“ Ein Dutzend Zähler auf der Habenseite, Tabellenplatz 18 – Fragen bleiben keine offen.

St. Paulis Führungsspieler werden gefordert sein

Eine Situation, in der die Führungskräfte besonders gefordert sind. Da schließt sich der gebürtige Hamburger Wahl natürlich mit ein, alleine fühlt er sich beileibe nicht. „Eric Smith auf jeden Fall, Niko Vasilj, Karol Mets, Adam Dzwigala – wir haben einige“, sagte er. „Ich glaube, wir haben auch noch ein paar Jungs, die gerade in ihre Rolle langsam reinwachsen, aber gerade für sie ist der Mannschaftsrat am Ende extrem wichtig. Die Jungs, die die meiste Erfahrung haben, die die meisten Spiele in ihrer Karriere gespielt haben.“ Und trotzdem glaube er, dass momentan jeder Spieler extrem wichtig sei. „Wir haben momentan ein paar Ausfälle. Und da ist es wichtig, dass jeder gesund bleibt.“

Das könnte Sie auch interessieren: Jackson Irvines sehr überraschende Rückkehr

Und im Zweifel sagt, was er denkt, wenn es das große Ganze nach vorne bringen kann. „Ich glaube, dass man ein Derby schon einen Ticken anders spielen muss“, sagte der 31-Jährige. Man solle zwar das Rad nicht neu erfinden oder auf einmal alles wild machen, sondern müsse authentisch bleiben. „Aber ich glaube, man kann trotzdem noch ein, zwei Mal mehr was sagen, ein, zwei Mal präsenter sein, weil es einfach ein Derby ist.“

St. Pauli-Fans werden „eine extreme Wand“ darstellen

Mit einer gewissen Präsenz nehme man die Fans dann eben auch mit. „Wir haben ein Heimspiel. Wir werden eine extreme Wand hinter uns haben. Und deswegen ist es da auch wichtig, mit einer gewissen Präsenz ein bisschen was auszusagen, etwas anzuzünden.“ In einem „bedeutenden Spiel“, in dem man „etwas Großes gewinnen“ könne. „Auch wenn es am Ende nur drei Punkte sind. Aber man kann für den Verein und für die Fans viel gewinnen. Deswegen ist die Vorfreude sehr groß.“

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test