Virus macht weiter Sorgen! St. Pauli drohen weitere Ausfälle – Leader fehlen
Das Personal-Drama beim FC St. Pauli hört einfach nicht auf. Nachdem am vergangenen Wochenende in Leipzig (1:2) bereits drei Profis wegen eines Magen-Darm-Virus nicht zur Verfügung standen, spitzt sich die Lage beim Kiezklub einige Tage vor dem Endspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) nochmal mehr zu. An der ersten Trainingseinheit der Woche nahm nur ein vergleichsweise kleiner Anteil der Kiezkicker teil – mehrere Leader fehlten.
Wer an der Kollaustraße die Hoffnung hatte, dass die Virus-Erkrankten am Dienstag schon wieder auf dem Trainingsplatz stehen würden, der wurde zumindest zum Teil enttäuscht. Zwar konnte Adam Dzwigala, der am Samstag wegen des Virus ausgefallen war, wieder mittrainieren, von Hauke Wahl, David Nemeth und dem neu erkrankten Louis Oppie fehlte beim St. Pauli-Training jedoch jegliche Spur.
Irvine und Smith fehlen im St. Pauli-Training
Doch aus Sicht des FC St. Pauli kommt es noch dicker, denn zwei weitere Säulen der Braun-Weißen fehlten beim Appell zum Wochenbeginn. Kapitän Jackson Irvine trat wie so häufig in den letzten Wochen aus Gründen der Belastungssteuerung kürzer und kam nicht mit auf den Platz. Ebenso wie Eric Smith. Der Schwede wird derzeit wohl präventiv von der Mannschaft ferngehalten. Ob er im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen kann, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

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Für die ohnehin schon von Krankheiten und Verletzungen zerpflückte Defensive des FC St. Pauli also nur noch ein weiterer Grund sich Sorgen zu machen. Stand jetzt würden in der Defensive nur der gerade erst wiedergekehrte Dzwigala sowie Tomoya Ando und Lars Ritzka – der seine Einheit wiederum aus Gründen der Belastungssteuerung früher beendete – zur Verfügung stehen.
Saliakas, Mets und Robatsch mit Laufschuhen unterwegs
Immerhin: Auf dem Nebenplatz gab es zumindest einigermaßen gute Nachrichten zu verkünden. Sowohl Karol Mets als auch Manolis Saliakas und Jannik Robatsch scheinen sich schneller als erwartet von ihren Muskelverletzungen zu erholen. Sie drehten am Dienstag-Vormittag mit Laufschuhen ihre Runden.
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Insbesondere bei Mets war erkennbar, dass der Este auf dem Weg der Besserung ist. Ein Eingreifen im so wichtigen Saisonfinale von St. Pauli gegen Wolfsburg scheint dennoch unwahrscheinlich. Alexander Blessin wird hoffen müssen, dass sich die Personal-Situation in den kommenden Stunden und Tagen drastisch entschärft, ansonsten droht ihm bei der Zusammenstellung der Startelf für Samstag – besonders in der Defensive – intensive Puzzle-Arbeit.
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