Alwxander Blessin mit Mathias Rasmussen

Alexander Blessin und Mathias Rasmussen (r.) kennen sich aus gemeinsamen Tagen bei Union Saint-Gilloise. Foto: IMAGO/Photo News

Verstärkung aus Norwegen: St. Pauli verpflichtet alten Blessin-Bekannten

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Schon am Freitagabend, noch vor dem Anpfiff des Derbys (0:0), hatte das Gerücht die Runde gemacht, der FC St. Pauli hätte bereits einen weiteren Neuzugang eingetütet. Einen zentralen Mittelfeldspieler, einsetzbar auf der Acht und der Sechs, aus Norwegen solle er kommen, hieß es – und am Samstagvormittag folgte die Aufklärung: Es ist ein alter Bekannter von Coach Alexander Blessin.

Mathias Rasmussen ist 28 Jahre jung und spielte von Sommer 2023 bis zuletzt für Union Saint-Gilloise. In der ersten Saison in Belgien zählte Rasmussen unter Blessin zum erweiterten Stammpersonal und behauptete diese Rolle auch in der laufenden Saison, in der er 16 Liga-Partien absolvierte und auch auf fünf Einsätze in der Champions League gekommen ist.

Kiezklub-Coach Alex Blessin kennt Mathias Rasmussen

„Mathias trifft unter Druck schnelle Entscheidungen und gibt einer Mannschaft im Zentrum Ordnung“, analysiert Blessin die Vorzüge seines ehemaligen und zukünftigen Schützlings. „Er kann das Tempo bestimmen, Bälle fordern und ist gleichzeitig sehr zuverlässig gegen den Ball. Genau diese Balance aus defensiver Zuverlässigkeit und offensiver Orientierung ist für unser Spiel entscheidend.“

Rasmussens Vertrag in Saint-Gilloise lief noch bis 2027

Zu einem ähnlichen Urteil gelangt Andreas Bornemann. „Wir konnten mit Mathias einen sehr klar strukturierten Mittelfeldspieler von einem Wechsel zum FC St. Pauli überzeugen. Besonders wichtig ist, dass er im Zentrum auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist und uns damit zusätzliche Optionen im Mittelfeld eröffnet. Zudem bringt er fußballerische Reife und internationale Erfahrung mit.“

Der Sportchef wird zwar vermutlich siebenstellig, aber trotzdem überschaubar viel Geld für Rasmussen berappen müssen, dessen Marktwert bei 2,5 Millionen Euro liegt und dessen Vertrag in Belgien noch bis Sommer 2027 datiert war.

Rasmussen als Vertretung für Jackson Irvine eingeplant

Der Protagonist selbst freut sich „sehr auf die Bundesliga und speziell auf den FC St. Pauli mit seinem intensiven Fußball“. Die Gespräche mit den Verantwortlichen seien sehr überzeugend gewesen: „Ich habe schnell gespürt, dass dieser Schritt für mich der richtige ist. Ich freue mich darauf, meinen Teil beizutragen und gemeinsam mit dem Team alles für den Verein zu geben.“

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Rasmussens Verpflichtung wird St. Pauli unmittelbar nach der ersten Diagnose bei Jackson Irvine massiv forciert haben. Dem Kapitän drohte (und droht im schlimmsten Fall weiterhin) ein langer Ausfall, allerdings feierte der Kapitän bekanntlich ein unerwartetes Trainingscomeback, Irvine ist auch beim torlosen Derby am Freitagabend eingewechselt worden. Wie es mit ihm weitergeht, werden vor allem die nächsten ein, zwei Tage zeigen.

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