Verletzungsdrama ohne Ende: Auch diese St. Pauli-Stammspieler fallen aus
Wenn er denkt, schlimmer könnte es nun aber wirklich nicht mehr kommen, wird der St. Pauli-Fan in dieser Saison regelmäßig eines Besseren belehrt. Das nächste Kapitel der tragischen Geschichte dieser Spielzeit veröffentlichte der Verein am Mittwoch: St. Pauli brechen im Endspurt zwei weitere Stammkräfte weg: Manolis Saliakas und Karol Mets.
Das schier unfassbare Verletzungspech bleibt dem Kiezklub auch vor den so wichtigen Partien in Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) und allen voran gegen Wolfsburg hold: Wie die Hamburger am Mittwoch mitteilten, fallen Mets, Saliakas und Jannik Robatsch aufgrund „struktureller, muskulärer Verletzungen“ aus.
FC St. Pauli: Auch Mets, Saliakas und Robatsch verletzt
Mit Blick auf die Ausfallzeit heißt es in der Mitteilung, dass das Trio „bis auf Weiteres“ fehle. Angesichts des Verletzungstyps sind die Diagnosen aber bei allen drei Spielern vermutlich gleichbedeutend mit dem Saison-Aus. Während Robatschs Ausfall vor allem die Zweitvertretung im Abstiegskampf drei Spielklassen tiefer trifft, sind die Diagnosen bei Mets und Saliakas zwei absolute Hiobsbotschaften für das Profi-Team.

Saliakas hatte bereits das Spiel gegen Mainz 05 (1:2) verpasst. Ursächlich war ein Trainingsunfall, den Alexander Blessin jedoch als „mikromäßig“ bezeichnete. Der Trainer äußerte die Hoffnung, den Griechen schon am Samstag gegen Leipzig wieder an Bord zu haben. Daraus wird nun nichts, ebenso wenig wie bei Karol Mets.
Blessin gehen bei St. Pauli die Defensiv-Optionen aus
Damit spitzt sich die Personallage in der Defensive einmal mehr zu. Vor allem auf den Schienenpositionen muss Blessin womöglich kreativ werden: Lars Ritzka musste gegen Mainz mit Rückenproblemen ausgewechselt werden und fehlte beim Training am Mittwoch, drehte stattdessen Runden in Laufschuhen. Neben dem gesetzten Arkadiusz Pyrka bliebe damit als ernstzunehmende Alternative nur noch Louis Oppie, der bei der Verteilung der Startelf-Mandate jedoch seit Monaten außen vor ist.
Gegen Mainz wurde ihm nach Ritzkas Auswechslung sogar der positionsfremde Tomoya Ando vorgezogen und machte seine Sache ordentlich. Der Japaner wird durch den Mets-Ausfall aber mehr denn je in der Dreierkette gebraucht. Wie Blessin das Abwehrpuzzle gegen Leipzig lösen wird, bleibt abzuwarten.
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Immerhin eine positive Nachricht personeller Art hielt der Mittwoch aber bereit: Erstmals seit seinem Syndesmosebandriss und anschließender Operation stand Stürmer Ricky-Jade Jones wieder mit auf dem Trainingsplatz.
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