Joel Chima Fujita jubelt

Joel Chima Fujita freute sich mächtig über St. Paulis Sieg und seine zwei Assists gegen Heidenheim. Foto: WITTERS

„Überragend!“ Warum Fujita stellvertretend für St. Paulis Aufwärtstrend steht

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Es war ein herausragender Kampf, Einsatz ohne Ende – aber eben nicht nur das. So lange der FC St. Pauli beim 2:1 gegen Heidenheim in Gleichzahl war, kam auch der fußballerische Aspekt nicht zu kurz, waren deutliche Fortschritte erkennbar. Vor allem bei einem Akteur, der es erst möglich machte, dass Martijn Kaars mit zwei Toren zum Matchwinner wurde: Joel Chima Fujita.

War es das wieder steigende Selbstvertrauen, die höhere Präzision? „Von allem etwas“, sagte Alexander Blessin, als er auf die durchaus ansehnliche erste Hälfte mit schönen Kombinationen und anderen spielerischen Aspekten angesprochen wurde. „Wir hatten schon in Gladbach und Köln gute Momente, da waren die ersten drei, vier Pässe nach dem Ballgewinn sehr, sehr gut, aber der finale Pass im letzten Drittel kam dann nicht.“ Was natürlich auch in der Psyche begründet war nach der langen Niederlagenserie. „Da kommt dann Nervosität, das ist menschlich. Aber wir haben uns das von Spiel zu Spiel zurückgeholt.“

Joel Chima Fujita bereitet beide Kiezklub-Tore vor

Was bestens bei Joel Chima Fujita erkennbar war. „Ich kann mich an einige Situationen in den vergangenen Wochen erinnern, da hat er nicht dieses Feingefühl gehabt.“ Ganz im Gegensatz zu Samstag. War sein Ball in die Tiefe bei einem Konter, den Kaars zum 2:0 verwerten konnte, noch erwartbar, so genial geriet die Vorbereitung des ersten Tores. „Der Pass war überragend“, schwärmte Blessin ob des Steckpasses. „Der war wohltemperiert und genau in den Lauf.“

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Eine Qualität, die den 23-Jährigen grundsätzlich auszeichnet, die aber während der langen Durststrecke im Verborgenen geblieben war. „Er hat immer wieder gute Balleroberungen, bringt mit seinem tiefen Schwerpunkt seinen Körper sehr gut rein“, erklärte Blessin. „Aber was in den letzten Woche gefehlt hatte, das waren die Anschlussaktionen, den finalen Pass zu spielen. Da sind wir froh, dass er das jetzt ablegen konnte.“

Neue Position hilft St. Paulis Joel Chima Fujita

Und der Protagonist selbst? Gab sich bescheiden und wollte gar nicht so sehr über seine Person sprechen. „Ich versuche immer, Assists zu geben“, sagte der Japaner. „Ich versuche immer, unsere Stürmer zu finden. In dieser Situation hat Martijn einen guten Lauf in die Tiefe gemacht und ich musste nur zu ihm rüberspielen.“ Grundsätzlich käme ihm die taktische Umstellung als zweite Acht neben Jackson Irvine vor dem Sechser James Sands dabei zugute. „Ich spiele etwas höher als vorher“, erklärte er. „Ich kann den Ball nun leichter nach vorne spielen.“

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