Eric Smith beim Training mit Schweden

Eric Smith beim Training mit Schwedens Nationalelf in Spanien Foto: imago/Bildbyran

Trotz Zeh-Weh: St. Paulis Eric Smith vor der Erfüllung eines Traums

kommentar icon
arrow down

Für einen kurzen Moment musste man nochmal befürchten, alles käme wie immer. Am Ende aber hat sich St. Paulis Eric Smith tatsächlich aufgemacht zur Nationalmannschaft Schwedens und fiebert seinem Debüt entgegen in Spielen, die bedeutsamer kaum sein könnten.

Schon in der vergangenen Trainingswoche hatte es einen Schreckmoment um den 29-Jährigen gegeben. Smith hatte gerade erst von seiner Nominierung erfahren, als er mit Tomoya Ando zusammengerasselt und merklich angeknockt zu Boden gesunken war. Das Ende der Einheit war die Folge – mehr dann aber auch nicht. Schon tags darauf konnte der Blondschopf wieder uneingeschränkt mitwirken.

St. Pauli: Eric Smith nur leicht verletzt

Am Sonntag nun, nach dem 1:2 des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg, war Smith gen Kabine gehumpelt. Bislang hatte er bekanntlich alle Länderspiel-Einladungen auf den letzten Drücker absagen müssen, zumeist wegen Verletzungen. „Eric ist gehumpelt, weil er Schmerzen an den Zehen hatte“, erklärte Coach Alexander Blessin. „Er hat gesagt, der ist vielleicht gebrochen, ist er aber wohl nicht. Es war nicht der große Zeh, und es sah auch nicht so schlimm aus. Das wird er sich bei den Länderspielen rauslaufen.“

WM-Duell mit Arkadiusz Pyrka möglich

Wenn er denn die Gelegenheit dazu bekommt, sprich Einsatzzeit erhält. Die erste und aus Smiths Warte hoffentlich nicht einzige Chance ist am Donnerstagabend (20.45 Uhr), wenn es in Valencia gegen die Ukraine und um den Einzug in eines der Finals der WM-Playoffs geht. Sollte Schweden siegreich aus dem Duell hervorgehen, wartet am Dienstagabend darauf ein Heimspiel – womöglich gegen einen Teamkameraden. Denn gewinnt Polen sein Halbfinale gegen Albanien, stehen sich mit Eric Smith und Arkadiusz Pyrka zwei St. Paulianer gegenüber.

Das könnte Sie auch interessieren: Ex-St. Paulianer misst sich mit Brasilianern

Der Dritte im Bunde, der noch auf das Turnier im Sommer hoffen darf, ist bekanntlich Nikola Vasilj. Mit seinen Bosniern muss er die hohe Auswärtshürde Wales nehmen am Donnerstag. Gelingt dies dem Schlussmann des FC St. Pauli und seinen Landsleuten, wartet im Endspiel der Gewinner der Begegnung zwischen Italien und Nordirland.

Zudem für ihre Landesauswahlen im Einsatz sind Danel Sinani (mit Luxemburg in den Nations League-Playoffs Hin- und Rückspiel gegen Malta), Connor Metcalfe (Testspiele mit Australien gegen Kamerun und Curacao), Tomoya Ando und Joel Chima Fujita (Testspiele mit Japan gegen Schottland und England), Abdoulie Ceesay (mit Gambia ein Testspiel gegen den Senegal) sowie U23-Akteur Nick Schmidt, der für Japans U21 in und gegen Usbekistan kicken wird.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test