Starkes Debüt, aber ein Problem: Steht Ando in St. Paulis Derby-Startelf?
Am vergangenen Samstag dürfte es sich für ihn wieder einmal wie ein Traum angefühlt haben, von dem er sich nicht sicher sein durfte, dass er tatsächlich Realität geworden ist. Es geht fix voran für Tomoya Ando, so schnell, dass man hier und da auch mal eine kleine Bremse einbauen müsste – oder doch nicht? Diese Frage stellt sich jetzt vorm Derby des FC St. Pauli gegen den HSV am Freitag (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de).
Es war die 64. Minute, James Sands hatte gerade den Anschlusstreffer erzielt, als der Japaner im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund für Adam Dzwigala eingewechselt wurde. Bundesliga-Debüt vor 81.365 Fans in Deutschlands größtem Fußball-Tempel – da kann einem schon mal das Herz in die Hose rutschen. Passierte Ando aber nicht. Vielmehr war es ein starker Einstand des Innenverteidigers, das sah sein Trainer nicht anders.
Tomoya Ando „sehr nah“ an der St. Pauli-Startelf
„Ich glaube, sagen zu können: sehr nah“, antwortete Alexander Blessin auf die Frage, wie nah Winter-Zugang Ando an der Startelf sei. Allerdings ist da noch die Sprachbarriere und die Frage, wie man das hinbekomme „mit Coaching-Vokabular“ und wie der 27-Jährige das dann annehme. Wobei er von Natur aus vieles mitbringe, um auch so klarzukommen.
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„Er hat im Training viele intrinsische Momente, die er von sich aus macht, bei denen ich gar nichts sagen muss. Die macht er automatisch, das ist schon mal gut“, erläuterte Blessin zu Ando, um dann einzuschränken: „Im Verbund ist es so eine Sache. Drucksituation, so ein Derby, wie kann er das annehmen – das sind die Dinge, über die wir uns die nächsten Stunden noch fragen werden. Und dann werden wir die richtige Antwort finden.“
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