Martijn Kaars wird für Ricky-Jade Jones eingewechselt

Alexander Blessin hat fürs Derby die Wahl zwischen Ricky-Jade Jones (l.) und Martijn Kaars. Foto: WITTERS

St. Paulis Sturm-Fragen: Wer darf im Derby ran? Wann kehrt Hountondji zurück?

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Eigentlich sind bekanntermaßen aller guten Dinge drei. In Sachen Stürmer-Auswahl beim FC St. Pauli muss sich Coach Alexander Blessin aktuell allerdings immer „nur“ zwischen zwei Kandidaten entscheiden, auch jetzt in Bezug auf das Derby am Freitag gegen den HSV (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). Beim Dritten im Bunde, der derzeit verletzt fehlt, sieht es allerdings in Sachen Rückkehr nicht so schlecht aus.

Auch für Andréas Honutondji wird der Freitag ein spannender Tag. Zwar nicht so, wie er es im Optimalfall erlebt hätte, also als Spieler im Kader für das Derby gegen den HSV, aber auf eine andere Weise. Der vom FC Burnley ausgeliehene Offensivmann, der unter anderem beim 2:0 im Volkspark getroffen hatte und an einem Haarriss im Sprunggelenk laboriert, hat einen anderen wichtigen Termin. Im Krankenhaus.

Weiteres MRT bei St. Paulis Andréas Hountondji

„Bei ihm wird ein weiteres MRT gemacht“, erklärte Blessin und erhofft sich von den Bildern Aufschluss darüber, wie gut der Heilungsprozess in den bisherigen drei Wochen verlaufen ist. „Danach wird sich alles richten. Ich habe momentan ein gutes Gefühl, er hat keine Schmerzen mehr.“ Hountondji ist noch in schützendem Schuhwerk unterwegs, „und jetzt gucken wir, inwieweit der Knochen wieder heile ist“.

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Gesund und munter sind zwei andere Alternativen – zum Glück. „Ich bin froh, dass sie uns zur Verfügung stehen“, sagte Blessin über Martijn Kaars und Ricky-Jade Jones. „Die nächsten Wochen werden stressig, und wir werden sie beide brauchen.“ Wem er am für die Startelf im Derby das Vertrauen schenken wird, ließ der Trainer offen und fasste lieber noch einmal die jeweiligen Vorzüge des Duos zusammen.

Wen lässt Kiezklub-Coach Blessin im Derby stürmen?

„Ricky ist noch einen Tick schneller“, erklärte der 52-Jährige zum tragischen Helden von Dortmund, „und er ist flexibler im Kopfballspiel.“ Bei höher stehenden Gegnern sei der Engländer die interessante Variante, allerdings ist Kaars zum einen auch nicht so viel langsamer als der Kollege. „Und Martijn hat ein feines Gespür, ein gutes Näschen für die sich bietenden Räume“, lobte Blessin, der zudem die enorme Abschlussstärke des Niederländers hervorhob.

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