Alexander Blessin im Gespräch mit Arkadiusz Pyrka und Tomoya Ando

Gespannt lauscht Arkadiusz Pyrka (M.) den Worten von St. Paulis Trainer Alexander Blessin (r. Tomoya Ando). Foto: imago/Oliver Ruhnke

St. Paulis Personalpuzzle: „Weiß selbst nicht, wo ich auflaufen werde“

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Wenn es in dieser vermaledeiten Saison bisher irgendeine Form von Konstanz gibt beim FC St. Pauli, dann in Bezug auf schlechte Nachrichten. Am Mittwochvormittag gab der Kiezklub den Ausfall zweier potenzieller Startelfspieler bekannt. Die Verletzungen sorgen vor allem im Defensivbereich für Notstand – was einen Profi betrifft, der in den vergangenen Wochen noch zu den konstantesten in Braun und Weiß gezählt hatte.

„Ich weiß selbst noch nicht genau, auf welcher Position ich in den nächsten Spielen auflaufen werde. Darüber mache ich mir noch keine Gedanken“, sagte Arkadiusz Pyrka, als er auf den K.o. von Karol Mets und vor allem Manolis Saliakas angesprochen wurde. Dadurch, dass der Grieche nicht zur Verfügung steht, wäre die logische Konsequenz eigentlich, dass Pyrka auf St. Paulis rechter Schiene eingesetzt werden wird. Für die linke Seite stünden in Lars Ritzka und Louis Oppie immerhin noch zwei Akteure zur Auswahl.

Ausfälle: St. Pauli muss erneut personell umbauen

Aber: In der zweiten Hälfte gegen Mainz debütierte Innenverteidiger Tomoya Ando auf Rechtsaußen. „Ich finde, er hat schon in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt – und auch in der zweiten Halbzeit auf der neuen Position“, lobte Pyrka und fügte an: „Es war eine Umstellung für ihn, weil er zum ersten Mal auf dem rechten Flügel gespielt hat.“ Und um der Wahrheit die Ehre zu geben, war das auch für St. Paulis Polen besser, „da ich von der rechten auf die linke Seite gewechselt bin und mich so stärker in die Offensive einschalten konnte“.

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Der 23-Jährige hatte schon vor gar nicht allzu langer Zeit betont, sich links eine Spur wohler zu fühlen, „auch wenn es unterm Strich keinen großen Unterschied macht“, ergänzte er nun. Aussuchen wird er sich seine Rolle ohnehin nicht können. Und dass Ando nach seinem tatsächlich sehr anständigen Außenbahn-Debüt am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) in Leipzig erneut dort auflaufen wird, ist zudem höchst unwahrscheinlich. Denn durch das Aus für Mets wird es auch im Zentrum wieder schmaler in Sachen Personalauswahl.

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