Eric Smith verärgert beim Training

Eric Smith war genervt, nachdem er im Training einen schmerzhaften Tritt abbekommen hatte. Foto: WITTERS

Smith rastet im St. Pauli-Training aus: Mitspieler zeigt Verständnis

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Mal ohne Drama wäre auch ganz schön, funktioniert aber nicht beim FC St. Pauli. Und so war die Trainingseinheit am Dienstag, die eigentlich positive personelle Neuigkeiten hervorbrachte, zwischendurch massiv beeinflusst von einer Szene, die Schlimmes befürchten ließ.

Eric Smith hockte auf dem grünen Rasen und schlug immer wieder mit der flachen Hand auf selbigen. Die helfende oder entschuldigende Hand von Adam Dzwigala registrierte St. Paulis Schwede nicht, vielmehr war ihm anzusehen, dass er bitte alleine gelassen werden möchte. Der Schwede humpelte hinter ein Tor, trat wütend gegen den Pfosten, ging noch ein paar Meter, malträtierte erneut das Aluminium. Aber was war passiert?

Schmerzhafter Tritt bei St. Paulis Eric Smith

Das war kaum zu erkennen. In jedem Fall war Smith am Dienstag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, hatte das Aufwärmen mitgemacht und war dann auch bei einer Spielform am Start, in dessen Verlauf er offenbar einen schmerzhaften Tritt abbekommen hatte. Minutenlang war unklar, wie es nun weitergehen würde. Der Reihe nach kümmerten sich Chefphysio Dr. James Morgan, Kiezklub-Coach Alexander Blessin und Co Peter Nemeth um den 29-Jährigen. Behandelt werden musste Smith aber nicht, vielmehr blieb der St. Pauli-Profi draußen und übte fortan separat mit Athletiktrainer Thomas Barth. Nach rund 70 Minuten entschwand Smith schließlich gen Kabinentrakt.

„Nervt einfach“: St. Pauli-Kollegen leidet mit Eric Smith

Aus dem Kollegenkreis gab es Verständnis für die Reaktion. „Wenn man länger raus war und dann etwas spürt, ist das normal“, befand Mathias Rasmussen. „Das nervt einfach.“ Smith hatte sich bekanntlich im Kreis der Nationalmannschaft Schwedens an der Wade verletzt und die letzten beiden St. Pauli-Partien bei Union Berlin (1:1) und gegen die Bayern (0:5) verpasst. Alle hoffen auf seine Rückkehr am Freitagabend gegen Köln, es bahnt sich diesbezüglich – unabhängig vom Trainingsvorfall – eine Punktlandung an.

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Deutlich optimistischer darf man bei St. Pauli dagegen die Personalie Manolis Saliakas betrachten. Der Grieche, seit dem Frankfurt-Spiel (0:0) raus, absolvierte die komplette Einheit gut gelaunt, tatendurstig und ohne jede Einschränkung. Er sollte St. Pauli gegen Köln zur Verfügung stehen. Zudem wird Jackson Irvine wieder zurück erwartet, auch wenn der 33-Jährige am Dienstag nur im athletischen Bereich im Inneren des Funktionsgebäudes belastet wurde. Aber der Kapitän hat seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Union-Spiel abgesessen und wird dringend benötigt, zumal jetzt mit Joel Chima Fujita (fünfte Gelbe Karte) ein anderer Leistungsträger fehlt.

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