Mathias Rasmussen gegen Stuttgart

Längst mittendrin beim FC St. Pauli: Mathias Rasmussen, hier im Spiel gegen den VfB Stuttgart Foto: imago/Oliver Ruhnke

St. Paulis Neuer hat einen prominenten Cousin in der Bundesliga

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Der Mann hat die Ruhe weg. Auf dem Platz, was dem FC St. Pauli in seiner Situation sehr entgegenkommt, aber auch im Umgang mit den Medien weiß Mathias Rasmussen, was er wann wie tun und/oder kann und darf. Der Skandinavier, erst am 24. Januar verpflichtet und schon mit drei Einsätzen für Braun-Weiß, gab am Dienstag nach dem Training einen kurzen Überblick über seine Person – und prominente Verwandtschaft.

Das aktuelle Wetter in Hamburg kann den Blondschopf aber auch so gar nicht schocken. „Als Norweger kann ich einfach besser mit der Kälte umgehen“, erklärte er. Das bedeute jetzt nicht, dass er es mag, „aber ich bin Kälte einfach gewohnt“. Cool wirkt Rasmussen auch auf dem Spielfeld, was seinen neuen und alten Trainer kaum überraschen dürfte.

St. Paulis Rasmussen kennt seinen neuen Trainer bereits

„Ich kannte ihn und hatte schon eine Verbindung zu ihm“, sagte Rasmussen in Bezug auf die gemeinsame Zeit mit Alexander Blessin bei Union Saint-Gilloise. Das helfe natürlich. „Er weiß, was ich leisten kann, und ich weiß, was er von mir will.“ In dieser Hinsicht sei es also einfach gewesen, auch wenn es ihm schwergefallen sei, Belgien zu verlassen.

„Es war schon hart“, gestand der 28-Jährige. „Ich war lange bei Union, am Ende hatte ich aber nicht mehr das Gefühl, dass ich die Spielzeit bekommen habe, die ich verdient gehabt hätte.“ Deswegen sei er schon bereit gewesen für ein neues Kapitel. „Dann hat Alexander Blessin angerufen und vom Interesse berichtet. Da musste ich nicht lange überlegen.“ Zumal es immer sein Traum gewesen sei, in einer der europäischen Top-Ligen zu spielen, „und da gehört die Bundesliga dazu“.

Rasmussen würde mit St. Pauli auch in die 2. Liga gehen

Auch wenn es hier gegen den Abstieg geht für einen, der noch vor wenigen Wochen in der Königsklasse gespielt hat. „Natürlich will ich wieder Champions League spielen. Das wäre toll! Aber in der Bundesliga zu spielen, war für mich halt auch ein Traum.“ Hoffentlich, meinte Rasmussen, gehe es nach dem Sieg gegen Stuttgart positiv weiter, „hoffentlich bleiben wir in der Liga. Aber wenn nicht, dann ist die 2. Liga auch auf einem guten Niveau. Ich hatte nie Angst davor, einen Schritt zurückzugehen mit einem Klub und dann wieder hochzukommen“.

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Ein Verbleib in der Beletage hätte indes zahlreiche Vorteile, für den Mittelfeldmann auch aus familiärer Warte. Denn das Duell mit einem Cousin von ihm hat er um Haaresbreite verpasst: „Ich hätte sehr gerne gegen Julian Ryerson gespielt“, erklärte Rasmussen. „Nicht nur, weil es mein Cousin ist, sondern auch weil ich gerne gegen Borussia Dortmund gespielt hätte. Es ist ein großer Klub mit toller Atmosphäre, das hätte sicherlich Spaß gemacht.“

Kiezklub nach Stuttgart-Sieg mit Energie-Boost

So wie der heiße Fight gegen Stuttgart am vergangenen Samstag. „Du kriegst nach solchen Siegen immer einen Energie-Boost, besonders in einer Phase, wo wir nicht so viele Siege hatten“, erläuterte er und fügte an, dass es grundsätzlich sehr zuversichtlich zugehe rund ums Millerntor. „Seit ich da bin, sind wir sehr optimistisch“, hat er festgestellt. „Wir wissen, wie gut wir sind, wir wissen, was wir leisten können.“

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