St. Pauli-Routinier gibt sich kämpferisch: „Das wird mich nicht brechen!“
Die Dinge wiederholen sich. Alle drei, vier Tage müssen die Protagonisten des FC St. Pauli Nackenschläge kommentieren, deren Zustandekommen immer die gleichen Muster aufweisen. Was soll man da noch sagen? Wie soll man reagieren? Und wo ist das Licht am Ende des Tunnels? Gar nicht so weit weg, erklärt einer, der in seiner Laufbahn nach eigenen Worten „schon zehnmal schlimmere Situationen“ erlebt hat.
Auf Mitleid oder ähnliches hat Karol Mets aber auch mal so gar keinen Bock. „Das ist Teil von Fußball und einer Karriere“, sagte der Este nach dem 0:3 in Leverkusen in den Katakomben der BayArena und zuckte mit den Schultern. Manchmal passiere so etwas, „aber wir akzeptieren nicht, wo wir gerade stehen, und wir arbeiten jeden Tag hart, um da rauszukommen. Das alles wird mich nicht brechen, es wird uns nicht brechen“.
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Analog zu anderen Führungsspielern wie zuletzt Jackson Irvine versprüht der 32-Jährige weiterhin ungebremsten Tatendrang und hatte das Pokal-Aus schnell abgehakt. „Natürlich wollten wir erneut Geschichte schreiben und St. Pauli ins Halbfinale bringen“, sagte er. „Wir wussten das der Klub, erst einmal im Halbfinale war. Wir wollten es ein zweites Mal schaffen. Aber wir waren nicht erfolgreich.“ Haken hinter. „Wir müssen uns jetzt wieder aufbauen. Am Samstag spielen wir zuhause gegen Stuttgart (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de. Wir haben noch viele Spiele, um das rumzudrehen, und darauf müssen uns jetzt fokussieren.“
Auch Martijn Kaars glaubt weiter an St. Pauli
Und Mets war nicht alleine mit seiner Zuversicht, auch Martijn Kaars machte sich überhaupt keine Gedanken über eventuelle Resignation. „Das ist überhaupt nicht schwierig“, antwortete er auf die Frage, wie man sich nach all den Tiefschlägen wieder motivieren könne. „Wir spielen in der Bundesliga und im DFB-Pokal. Das ist das Beste, was man erreichen kann, da muss man immer 100 Prozent geben und die Hoffnung behalten.“
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