Jackson Irvine vomn FC St. Pauli fliegt in Berlin vom Platz

Schiri Tobias Welz schickt St. Pauli-Leader Jackson Irvine zum Duschen. Foto: imago/Jan Huebner

Ohne Irvine gegen Bayern – aber St. Pauli darf auf zwei Comebacks hoffen

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Angesichts der bevorstehenden Hürde fällt der jüngste Nackenschlag noch einmal heftiger ins Gewicht. Aber auch wenn der FC St. Pauli ohne seinen gesperrten Kapitän ins ungleiche Duell mit dem FC Bayern am kommenden Samstag gehen muss, ist Alexander Blessin weit davon entfernt, sich seinen Optimismus nehmen zu lassen – und liefert dafür auch Argumente.

„Natürlich wird Jacko uns fehlen“, urteilte der 52-Jährige unmittelbar nach dem 1:1 beim 1. FC Union Berlin und der Gelb-Roten Karte für den Australier. „Aber Tomoya Ando wird zurückkommen, Eric Smith hoffentlich auch. Da müssen wir dann sehen, wie wir das dann umbauen. Aber wir haben es ja auch jetzt wieder geschafft, Eric zu ersetzen, Adam Dzwigala hat es hervorragend gemacht, Mathias Rasmussen auch. Insofern werde ich nicht herumlamentieren, sondern Lösungen suchen, um gegen die Bayern eine gute Leistung bringen zu können.“

St. Pauli schlug sich bisher gut gegen die Bayern

Und zwar gerne auch mit „etwas Zählbarem“, fuhr der Trainer fort. „Wir haben in den letzten drei Duellen nicht so schlecht ausgesehen.“ Klar, man könne gegen einen solchen Kontrahenten immer unter die Räder kommen. „Aber die drei Spiele geben mir Mut.“ Tatsächlich hat St. Pauli seit der Bundesliga-Rückkehr mehrfach an einem Punktgewinn gegen den Rekordmeister geschnuppert. 2:3 und 0:1 hieß es in der Vorsaison, im Hinspiel hielt St. Pauli bis in die Nachspielzeit ein 1:1, um noch bitter mit 1:3 zu verlieren.

Kiezklub-Comeback von Eric Smith ist möglich

Dass Blessin das Comeback von Smith ankündigte, kam für manch einen etwas überraschend. Der Schwede war bekanntlich wegen einer strukturellen Verletzung in der Wade vorzeitig von seiner Nationalmannschaft zurückgekommen, und hatte entsprechend in Berlin gefehlt. Aber schon Adam Dzwigala hatte in der vergangenen Woche angedeutet, dass es wohl nicht so wild sei. Ergo passt Blessins Darstellung durchaus ins Bild.

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„Wir müssen schauen, was die nächsten Tage so hergeben“, erklärte der Coach. „Aber er hat da schon ein ganz gutes Gefühl gehabt, und Eric kennt seinen Körper.“ Natürlich könne man weder etwas zu 100 Prozent vorhersehen noch versprechen, „aber die Option ist da“. Und was einen direkten Irvine-Vertreter angeht, habe man ja auch noch Connor Metcalfe oder Joel Chima Fujita zur Verfügung. „Da müssen wir halt wieder irgendwas basteln.“

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