St. Pauli-Noten gegen Mainz: Zwei Fünfen für schwache Kiezkicker

Enttäuschte Gesichter beim FC St. Pauli nach dem 0:3 gegen Mainz
Enttäuschte Gesichter beim FC St. Pauli nach dem 0:3 gegen Mainz

Beim 0:3 des FC St. Pauli gegen Mainz konnte kaum ein Kiezkicker an seine Normalform herankommen. Für zwei Akteure gab’s sogar die Note fünf. Hier gibt’s alle MOPO-Noten im Überblick.

Vasilj: Leitete die Niederlage mit ein, als er vor dem 0:1 unnötigerweise und viel zu unentschlossen aus dem Tor kommt. Auch danach nicht immer sattelfest, etwa bei Amiris Distanzversuch, bei den weiteren Gegentoren aber schuldlos. Note 5

Wahl: In den Nahkampfduellen meist sicher. Bei den vielen langen Bällen der Mainzer galt das nicht immer, ließ sich Wahl hier doch einige Male zu leicht von Burkardt abkochen. Note 4

Smith: Sah beim 0:1 nicht ideal aus, als ihm Burkardt im Rücken entwischte, doch vor allem das 0:2 muss sich der Schwede nach seinem haarsträubenden Fehlpass ankreiden lassen. Im Anschluss dann zwar weitestgehend sicher, da war es aber schon zu spät. Note 5

Mets: Der sicherste der braun-weißen Dreierkette, aber eben auch Teil einer Defensive, die sich bei den Mainzer Toren viel zu löchrig präsentierte. Note 3,5

Saliakas: Versuchte viel in der Offensive und gab zwei Distanzversuche ab (11./32.), blieb aber glücklos. Gegen den Ball weitgehend stabil. Note 3,5

Irvine: Der Kapitän strahlte gegen ein zweikampfstarkes Mainzer Mittelfeld nicht die Dominanz aus, die ihn ansonsten so stark macht. Vergab kurz vor Schluss die große Chance auf St. Paulis erstes Heimtor in der Bundesliga (84.). Note 4

Wagner: Kam kurzfristig für Metcalfe ins Team und wollte sich merklich zeigen. Das gelang ihm nur bedingt, fiel weder positiv noch negativ auf. Note 4

63. Guilavogui: Kam beim Stand von 0:3 rein und hatte entsprechend einen schweren Stand. Bekam von Jenz heftig einen auf die Socken, konnte aber weiterspielen.

Treu: Nach vorne wie nach hinten emsig unterwegs. Lieferte sich mit Caci einige intensive Duelle auf der linken Seite, in denen er weitgehend stabil blieb. Offensiver Output blieb aber auch beim Ex-Freiburger nahezu komplett aus. Note 3,5

83. Ritzka: Durfte in den Schlussminuten mitwirken.

Afolayan: Versuchte viel, sah gegen die Mainzer Abwehr aber nur selten ein Durchkommen. Lief sich vor dem 0:3 am Mainzer Strafraum fest, der anschließende Konter führte zum 0:3. Note 4

63. Sinani: Bekam eine halbe Stunde, konnte in dieser aber keine nennenswerten Akzente setzen.

Eggestein: Machte und tat, hatte gegen eine bombensichere Mainzer Abwehr jedoch einen schweren Stand. Arbeitete sich St. Paulis beste Chance im Spiel (24.) klasse heraus, das war es dann aber auch mit offensiven Auffälligkeiten. Note 3,5

83. Banks: Durfte ebenfalls ein paar Minuten sammeln.

Saad: Versuchte, seine Qualitäten im Eins-gegen-eins auch diesmal wieder auszuspielen, kam dabei aber nicht ansatzweise so oft durch die in den Vorwochen. Zog immerhin zahlreiche Fouls, aus denen die Kollegen dann aber zu wenig machten. Note 3,5

90. Albers: Kam für die kurze Nachspielzeit rein.