St. Pauli-Lazarett lichtet sich: So sieht es bei Wahl und Smith aus
Vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Werder Bremen am Sonntag hat sich das Lazarett beim FC St. Pauli gelichtet: Eric Smith und Hauke Wahl trainierten am Mittwoch an der Kollaustraße mit, sie könnten die braun-weiße Defensive im Nordduell stabilisieren.
Beim 1:1 gegen Leipzig Ende Januar standen beide zuletzt zusammen in der Startelf: Wahl als Abwehrchef, Smith auf der von ihm bevorzugten Sechserposition. Das wäre auch gegen die Bremer eine Option, die St. Pauli mit einem eigenen Sieg auf Abstiegsplatz 17 stoßen könnte.
Alexander Blessin hatte nach dem chancenlosen 0:4 in Leverkusen betont, welch wichtige Rolle die Routiniers fürs Team spielen. „In der Summe und auf Dauer“, so der Coach, ließen sich Smith und Wahl im Abstiegskampf nicht ersetzen.
Nemeth versprüht Optimismus
Umso besser, dass auch der langzeitverletzte Abwehrkollege David Nemeth nach der Einheit mit den Kollegen Optimismus versprühte. Es werde besser, kommentierte der unter Muskelproblemen leidende Österreicher seine Fortschritte. Langsam, aber sicher.
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Nemeth, im Vorjahr ebenfalls ein Garant des Klassenerhalts, hat in dieser Saison noch kein Bundesliga-Spiel bestreiten können. Smith und Wahl hingegen mischten beim dynamischen Sieben gegen Sieben in der zweiten Hälfte der Trainingseinheit voll mit – und geben St. Pauli Hoffnung, dass gegen Werder die angestrebte Null steht.
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