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St. Pauli : Buchtmann: „Der schwächste Elfer, den ich je geschossen habe“

Christopher Buchtmann (r.) wird nach seinem „Trudel-Elfer“ von Mats Möller Daehli umarmt.

Christopher Buchtmann (r.) wird nach seinem „Trudel-Elfer“ von Mats Möller Daehli umarmt.

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WITTERS

Gewankt, gezittert, gewonnen, gejubelt. Der 8:7-Sieg des FC St. Pauli im DFB-Pokal beim VfB Lübeck war nichts für schwache Nerven. Mittendrin: Startelf-Rückkehrer Christopher Buchtmann, der mit einem kuriosen Trudel-Elfer für Aufsehen gesorgt hatte.

„Das war der schwächste Elfmeter, den ich je geschossen habe“, lachte Buchtmann über seinen Kraftlos-Schuss zum zwischenzeitlichen 6:5 im Shootout gegen Lübeck, „aber am Ende war er drin“. Aber wie: Lübecks Keeper Lukas Raeder ließ den Ball unterm Bauch durchflutschen und über die Linie trudeln.

Buchtmanns Trudel-Elfer hat eine verrückte Vorgeschichte

Lustig die Vorgeschichte, die Buchtmann, der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielte, schilderte: „Ich habe vorher schon im Kreis erzählt, dass ich beim letzten Eckball vorm Elfmeter auf beiden Seiten Krämpfe bekam, nachdem ich hochgesprungen war, Ich sagte: ’Das könnte durchaus schwierig werden mit dem Elfer.’ Aber der Trainer meinte: ’Du musst schießen, dafür brauchst du nicht großartig zu laufen.’ Er hatte Recht. Aber ich war am Ende nach 120 Minuten schon recht platt.“