FC St. Pauli
So geht es für das St. Pauli-Quartett bei der WM weiter – Duell mit Deutschland?
Vier Profis hat der FC St. Pauli zur WM 2026 abgestellt - und allesamt haben die K.o.-Runde erreicht. Die nächsten Gegner für Jackson Irvine, Connor Metcalfe, Nikola Vasilj und Eric Smith stehen fest.
Es ist eine WM der Superlative, auch für den FC St. Pauli. Noch nie hatte der Kiezklub gleich vier Profis bei einem Endturnier am Start - und das komplette Quartett hat tatsächlich den Sprung in die K.o.-Runde geschafft mit den jeweiligen Teams. Auch die Kontrahenten und die Spieltermine stehen bereits fest.
Wenn Vaslij mit Bosnien-Herzegowina sein Sechzehntelfinalspiel bestreitet, ist er offiziell kein St. Paulianer mehr. Der Vertrag des Schlussmanns hat nur noch bis Dienstagabend, 23.59 Uhr, Bestand, aber um einen neuen Klub muss sich der 30-Jährige gewiss keine Sorgen machen. Noch mehr Eigenwerbung kann er am 2. Juli (Donnerstag) betreiben, dann will er mit Edin Dzeko und Co. das WM-Märchen von Gastgeber USA beenden. Anpfiff in San Francisco ist um 2 Uhr deutscher Zeit.
St. Paulis Eric Smith könnte mit Schweden auf die DFB-Elf treffen
Noch eine Nummer komplizierter wird es für Schwedens Auswahl und Eric Smith. Der wartet immer noch auf seine ersten WM-Minuten, die nächste Chance besteht ausgerechnet gegen den großen Turnierfavoriten. Ab 23 Uhr deutscher Zeit geht es in New York gegen das bisher furios aufspielende Frankreich - was in der Theorie ein Duell mit Deutschland zur Folge haben könnte. Denn der Sieger trifft im Achtelfinale auf die DFB-Elf, so die sich denn gegen Paraguay behaupten kann.
Deutlich mehr auf Augenhöhe gehen Jackson Irvine und Connor Metcalfe mit Australien in ihr nächstes Highlight-Spiel. Einmal in einem K.o.-Kick als Sieger vom Platz zu gehen, war laut Irvine das große Ziel der Socceroos, die Möglichkeit bietet sich am Freitag (3. Juli) ab 19 Uhr in Dallas. Dann geht es gegen Ex-Kiezkicker Omar Marmoush und seine Ägypter.
St. Paulis WM-Teilnehmer werden spät in die Vorbereitung einsteigen
In jedem Fall ist für den FC St. Pauli durch das Weiterkommen von Australien und Schweden klar, dass die potenzielle Rückkehr von Smith, Irvine und Metcalfe noch weiter nach hinten verschoben werden wird. Wann auch immer die Spieler aus dem Turnier ausscheiden werden, danach werden sie in jedem Fall mindestens noch 14 Tage Urlaub bekommen.
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