Andreas Hountondji mit gesenktem Kopf im St. Pauli-Training

Andréas Hountondji ist in der Theorie wieder topfit, plagt sich aber mit Problemen, die einem Startelf-Comeback beim FC St. Pauli im Wege stehen. Foto: WITTERS

„Situation nicht einfach“: Was Hountondjis Startelf-Comeback für St. Pauli erschwert

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Er ist nach langer Verletzungspause wieder zurück und fit. Einsatzbereit, auch für mehr als einen Kurzeinsatz, stellt Alexander Blessin klar. Dennoch sind die zwei Trainingswochen für Stürmer Andréas Hountondji alles andere als optimal verlaufen, denn er hat sich während der Länderspielpause im Kreise der Kiezkicker auf dem Trainingsplatz an der Kollaustraße nicht in die bestmögliche Position im Rennen um einen Startelfplatz im Auswärtsspiel bei Union Berlin am Ostersonntag bringen können.

Auf die aktuelle Situation und die Perspektiven von Hountondji angesprochen, der sich zuletzt mit zwei Kurzeinsätzen gegen Mönchengladbach (0:2) und Freiburg (1:2) zurückgemeldet hatte, antwortete Blessin mit auffällig ernster Miene.

Alexander Blessin: Hountondji verpasste Trainingseinheiten

„Er ist fit“, stellte der Coach voran. „Er hat dann aus privaten Gründen ein, zwei Einheiten gefehlt. Das macht die Situation natürlich nicht einfacher, aber was die Fitness anbelangt, ist er so weit, dass ich auch keine Bedenken hätte, ihn dann von Anfang an zu bringen.“


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Vier Saisontore hat Hountondji bei seinen bislang 14 Einsätzen in der Liga erzielt, doch zu Jahresbeginn hatte ihn ein Haarriss im Fuß außer Gefecht gesetzt und der 23-Jährige hatte zehn Spiele verpasst. Seit drei Wochen steht der sprintstarke Angreifer wieder zur Verfügung.

„Private Dinge“ erschweren Spiel-Vorbereitung

Die Mannschaft könnte Hountondjis Tempo im Saisonendspurt gut gebrauchen und der Trainer hat sich seiner auch noch einmal persönlich angenommen. „Wir haben diese Woche Videoanalyse gemacht und da auch besprochen, was uns dann wichtig ist.“

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Was die Physis und die taktischen Dinge angeht, „wäre er bereit“, sagt Blessin über die Situation des Leihspielers vom Premier-League-Klub FC Burnley. Es sind aktuell fußballferne Angelegenheiten, die Hountondji beschäftigen und Blessins Planungen für das Spiel am Wochenende erschweren. „Es geht natürlich darum, wie wir das jetzt so hinbekommen mit den privaten Dingen“, sagt der Coach. „Aber darauf möchte ich jetzt gar nicht groß eingehen.“ Privatsphäre. Blessins Ausführungen klingen, als sei nicht sicher, dass Hountondji die Reise nach Berlin mitmachen und überhaupt im Kader stehen kann. Ausgang offen.

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