„Sehr gerne, aber…“: So denkt James Sands über seine Zukunft bei St. Pauli
Über seine Bedeutung fürs große Ganze gibt es keine zwei Meinungen. James Sands ist Leistungsträger beim FC St. Pauli, verlässliche Größe im defensiven Mittelfeld und mit seiner unspektakulären, aber sehr mannschaftsdienlichen Spielweise nahezu unverzichtbar. Vor elf Monaten war er nach Hamburg gekommen, im Sommer endet der Leihvertrag. Aber damit auch die Zeit des US-Nationalspielers an der Elbe? Sands persönlich hat da klare Tendenzen.
„Ich fühle mich ziemlich gut“, sagte der 25-Jährige, den in der Vorsaison nach sieben starken Partien zum Einstand eine schwere Verletzung ausgebremst hatte, in einer Medienrunde am Dienstag. „Für mich geht es einfach darum, mehr Erfahrungen zu sammeln. Ich habe hier jetzt zwölf, 13 Spiele gemacht. Ich fühle mich vertrauter mit dem Team, mit der Liga, mit den Gegnern. Wenn ich weiterhin diese Spiele bekomme, werde ich stärker und stärker werden.“ Er blicke immer auf das Positive und die Bereiche, in denen er besser werden könne. „Ich nehme mir dafür alle Zeit.“
St. Paulis James Sands fehlt noch die Torgefahr
Und das gern weiterhin in Hamburg. Dass er sich hier pudelwohl fühlt, hatte schon die Tatsache gezeigt, dass er seine komplette Reha nach der im Februar erfolgten Operation bei St. Pauli absolviert hat. Und daran hat sich nichts geändert. „Ja, sehr gerne“, antwortete er auf die Frage, ob er über den Sommer hinausbleiben wolle. „Ich habe das Jahr, das ich hier verbracht habe, sehr genossen. Aber vieles liegt nicht in meiner Hand. Das ist eine Sache zwischen meinem Klub in New York und meinem Klub hier, das zu diskutieren. Ich weiß nicht, wie es ausgehen wird, aber ich habe meine Zeit hier sehr genossen, viel gelernt und mich als Spieler deutlich weiterentwickelt.“ Sands Vertrag beim MLS-Klub New York City FC läuft noch bis Ende 2028.
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Was ihm noch abgeht, ist Torgefahr. Zwei Pflichtspieltreffer stehen in seiner Vita, einer für New York City gegen Messi-Klub Miami, einer für die Glasgow Rangers im schottischen Pokalwettbewerb. „Das Tor gegen Messi war ein bisschen besser“, erinnerte er sich schmunzelnd und wohlwissend, dass er noch Luft nach oben hat diesbezüglich. „Ich würde da gerne noch etwas draufsetzen“, erklärte er. „Das ist bisher nicht genug. Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst. Ich arbeite weiter daran, aber solange ich versuche, besser zu werden, werden sie kommen.“
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