Noch ohne Profi-Einsatz: Licht und Schatten bei St. Paulis Österreichern
Sie kamen im Sommer für kleines Geld von Austria Klagenfurt und als Perspektivspieler beziehungsweise Backup zum FC St. Pauli. In diesen Rollen haben Jannik Robatsch und Simon Spari weder enttäuscht noch überperformt, sodass erwartungsgemäß für das Duo noch kein Profi-Einsatz zu Buche steht. Für einen von beiden ist das auf dramatische Weise in noch weitere Ferne gerückt.
Es war ein folgenschwerer Trainingsunfall, der St. Pauli-Keeper Spari zu einer langen Pause zwingt. Ende November hatte er sich bei einer Einheit einen Riss der Syndesmose zugezogen und musste am 1. Dezember operiert werden. Ein bitterer Rückschlag für den 23-Jährigen, der vor allem für die U23 eine wichtige Personalie darstellt. Ein Dutzend Partien absolvierte er in der Regionalliga Nord.
Jannik Robatsch stand bei St. Pauli achtmal in Liga-Kader
Auch Robatsch ist bislang ausschließlich dort zum Einsatz gekommen, siebenmal half der seit Sonntag 21-Jährige beim Unterbau des FC St. Pauli aus. Dazu kommen allerdings auch noch acht Kaderberufungen in der Bundesliga, auch in der ersten Runde des DFB-Pokalwettbewerbs hatte der Innenverteidiger im Aufgebot gestanden.
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Damit dürfte der 1,90 Meter lange und robuste Defensivmann auch bei den eigenen Planungen im Soll liegen. Die Konkurrenz bei St. Pauli ist mit den erfahrenen Karol Mets, Eric Smith, Hauke Wahl und Adam Dzwigala noch übermächtig. Auf Sicht aber soll sich Robatsch an deren Niveau annähern und darf sich auch von der bevorstehenden Verpflichtung von Tomoya Ando nicht aus dem Konzept bringen lassen.
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