Reichlich Schnee am Montag: Ist St. Paulis Nachholspiel gegen Leipzig gefährdet?
Beim Blick aus dem Fenster am frühen Montagmorgen werden sich bei manch einem beim FC St. Pauli erneut Sorgenfalten in die Stirn gebrannt haben. Dicke Schneeflocken rieselten leise auf Hamburg herab, natürlich auch aufs Millerntorstadion, den Rasen, die Ränge. Was die logische Frage nach sich zog: Ist auch die Neuansetzung des St. Pauli-Spiels gegen Leipzig am Dienstagabend gefährdet?
Zur Erinnerung: Das Sturmtief „Elli“ hatte am zweiten Januar-Wochenende für reichlich Wetterkapriolen im Norden der Republik gesorgt. Zu reichlich Schnee gesellten sich Sturm und frostige Temperaturen, unterm Strich waren es extreme Witterungsbedingungen. Und die hatten schließlich dazu geführt, dass die für den 10. Januar angesetzte Partie zwischen dem FC St. Pauli und RB hatte abgesagt werden müssen.
St. Pauli erwartet am Dienstagabend RB Leipzig
Und nun also das Déjà-vu – wenngleich in abgeschwächer Form. Für den gesamten Montag ist Niederschlag vorausgesagt bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, größtenteils Schnee, aber auch ein wenig Regen. Am Spieltag selbst hingegen wird es zwar wieder eine Idee kälter, von oben ist aber kein Nachschub zu erwarten.

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Und das ist – gepaart mit der Tatsache, dass vor den Niederschlägen vom Montag kein Schnee mehr gelegen hatte – ursächlich dafür, dass man sich beim FC St. Pauli dann doch entspannt gibt, was die Durchführung der Partie generell und die Zustände der Tribünen anbetrifft. Die Austragung, so hieß es auf MOPO-Nachfrage am Montagvormittag, sei „nach aktueller Lage nicht gefährdet“.
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Der Trainer des Gegners hatte sich auch schon versucht, einen Überblick über die Bedingungen in Hamburg zu verschaffen. „Ich habe mir heute Morgen die Landungsbrücken-Webcam zurate gezogen, live“, erläuterte Leipzigs Coach Ole Werner. „Da sieht es wohl doch so aus, als könnte man da Fußball spielen. Da bin ich auf jeden Fall optimistisch.“ Es ist ein zumindest begründeter Optimismus.
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