Andréas Hountondji beim Training

Erstmals in diesem Jahr wirkte Andréas Hountondji beim Training am Mittwoch komplett mit. Foto: imago/Oliver Ruhnke

Plötzlich wieder mittendrin: Hountondji macht St. Pauli neue Hoffnung

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Es ging amtlich zur Sache am Mittwochmittag an der Kollaustraße. Beim abschließenden Turnier mit drei Mannschaften auf Kleinfeld wurde im Training des FC St. Pauli gehadert und geschimpft, gerempelt und gegrätscht, getroffen und gejubelt. Und mittendrin war einer, dem man das zu diesem Zeitpunkt der Saison noch gar nicht zugetraut hatte.

Ein bisschen zaghaft wirkte Andréas Hountondji in der ein oder anderen Situation vielleicht noch. Kein Wunder, hat die Leihgabe des FC Burnley doch gerade erst die Reha nach einem Haarriss im Sprunggelenk überstanden und erst wenige Einheiten im Kreis der Kollegen absolviert, die meisten davon nur anfangs, um sich dann individuell zu verdingen. Das war auch am Dienstag noch so gewesen, doch tags darauf war Schluss mit Schonung.

Wilde Saison für Andréas Hountondji bei St. Pauli

Ob der 23-Jährige schon am Sonntag eine Kader-Alternative sein kann, wenn es gegen Eintracht Frankfurt geht, darf sicher bezweifelt werden. Doch wenn es in dem Tempo weitergeht, wäre der Nationalspieler des Benin gewiss Thema für das folgende Auswärtsspiel in Gladbach und würde die Auswahl für Coach Alexander Blessin im Angriff erweitern. Und es würde die Chance wachsen, dass Hountondji ein Happy end ermöglicht wird in seinem wilden Jahr auf dem Kiez.

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Bekanntlich hatte er einen Traumstart erwischt, in den ersten drei Partien der Saison gegen Dortmund, beim HSV und gegen Augsburg getroffen. Dann folgte die schier nicht enden wollende Durststrecke der gesamten Mannschaft inklusive persönlichem Formtief und kleineren Verletzungen, das erlösende Tor bei den Bayern, eine muskuläre Blessur mit Zwangspause, die Rückkehr in Mainz, die Absage des Afrika-Cups, um sich auf den Verein konzentrieren zu können, und schließlich die bittere Verletzung, deren Folgen ihn bis heute ausbremsen.

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