OP-Schock beim FC St. Pauli – doch es gibt auch Personal-Hoffnungen
Grundsätzlich gibt es keinen wirklichen Grund zur Klage. Was die Verletzten-Situation angeht, so geht es beim FC St. Pauli trotz der Niederlagenserie – bei solchen Anti-Läufen füllt sich das Lazarett oftmals ausgiebig – vergleichsweise glimpflich ab. Zudem stehen die Angeschlagenen vorm Comeback, aber einen derben Rückschlag gab es dann doch zu vermelden.
Am Dienstag hatten in Marwin Schmitz und Rawley St. John gleich zwei Säulen der Regionalliga-Mannschaft das Training abbrechen müssen. Inzwischen ist auch bekannt, was dem Duo zugestoßen ist. Und während es beim einen Entwarnung gab, hat es den anderen übel erwischt „Bei Rawley ist es so, dass er einen Riss der Syndesmose hat und am Montag operiert wird“, ließ Alexander Blessin wissen. „Das ist schon ärgerlich, weil er sehr gut drauf war.“ Bei Schmitz hatte es eigentlich schlimmer ausgesehen, aber: „Da ist nur ein Außenband im Sprunggelenk lädiert und ich glaube nicht, dass er arg lange ausfallen wird.“
St. Pauli freut sich über Ricky-Jade Jones‘ Rückkehr
Noch besser sieht es bei den beiden einzigen Profis aus, die grundsätzlich immer Kader-Thema wären, aber zurzeit noch etwas Rückstand haben. Manolis Saliakas (Adduktoren) und Adam Dzwigala (Bauchmuskelzerrung) werden am Sonntag noch auf der Tribüne Platz nehmen müssen. „Aber ich bin bei beiden so weit zu sagen: Sie stehen nächste Woche wieder zur Verfügung.“
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Ein Status, den Ricky-Jade Jones bereits erreicht hat nach seinem langen Ausfall ob einer Schulter-OP. „Was mir an ihm so gefällt: Er ist ein Typ, der einfach immer lacht und für Späße zu haben ist. Das steckt an, deswegen ist es ein absoluter Gewinn, ihn wieder zurück zu haben.“ Man habe von Woche zu Woche gesehen, dass der Engländer immer stabiler werde. Über seine Qualitäten, was den Speed anbelangt, müsse man nicht groß reden, „das ist etwas, was wir nutzen wollen. Ich gehe schwer davon aus, dass er gegen Union im Kader sein wird. Aber dass er der Heilsbringer wird – ich glaube, diesen Druck sollte man ihm nicht auferlegen.“
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