Abdoulie Ceesay grätscht gegen Rocco Reitz

Rocco Reitz, hier von Abdoulie Ceesay unsanft gebremst, fehlt gegen St. Pauli. Foto: IMAGO/HMB-Media

Ohne Kleindienst, Hack und den Kapitän: Auch St. Paulis Gegner hat Personalsorgen

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Es ist noch gar nicht so lange her, da klaffte zwischen den beiden Klubs eine gravierende Lücke. Sieben Punkte Vorsprung hatte Borussia Mönchengladbach nach dem 20. Spieltag auf den FC St. Pauli, gar acht an der Zahl waren es nach Runde 13 gewesen. Ein einziger davon ist vor dem direkten Duell am Freitagabend übrig geblieben, entsprechend alarmiert ist man bei den Fohlen. Zumal auch die Personalsorgen haben.

Dass Tim Kleindienst nicht mitwirken wird können, ist mittlerweile, da der Stürmer bereits die komplette Saison nach einer Knie-OP verpasst hat, kaum mehr einer Erwähnung wert. Auch Nathan Ngoumou (nach Riss der Achillessehne) ist schon seit langer Zeit kein Thema. Noch relativ frisch ist die muskuläre Verletzung im Adduktorenbereich bei Robin Hack, auch bei Innenverteidiger Kota Takai rechnet man nicht mit einem Einsatz.

Gladbach ohne Rocco Reitz gegen St. Pauli

Ganz sicher fehlen wird zudem der Rot-gesperrte Rocco Reitz, und das trifft die Borussen tatsächlich ins Mark. Der zentrale Mittelfeldspieler ist nicht nur mit 17 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Akteur in Mönchengladbach, er ist vor allem Kapitän und eigentlich unverzichtbarer Stammspieler. Ausgenommen die Partie in Freiburg, wo er eine Gelb-Sperre absitzen musste, stand der 23-Jährige immer in der Startformation der Borussen.

St. Pauli-Gegner verliert seinen Kapitän an RB Leipzig

An dessen Abwesenheit müssen sich die Fans also am Freitag schon einmal gewöhnen, Reitz wird dem Vernehmen nach trotz bis 2028 gültigen Vertrags nur noch bis Saisonende am Niederrhein aktiv sein. Angeblich hat sich der ehemalige U21-Nationalspieler mit RB Leipzig bereits über einen Wechsel im Sommer verständigt.

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Und dann steht aktuell noch ein weiteres Fragezeichen hinter einem Akteur, der sich in den vergangenen Wochen in den Vordergrund gespielt hatte. Jens Castrop, der sich die Position auf der linken Schiene von Lukas Ullrich erobert hatte, hatte jüngst beim 1:4 beim FC Bayern angeschlagen ausgewechselt werden müssen und auch zu Wochenbeginn nicht trainiert. Coach Eugen Polanski gab sich dennoch zuversichtlich, den 22-Jährigen gegen St. Pauli einsetzen zu können.

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