St. Pauli Sportchef Andreas Bornemann schaut ernst

Am letzten Tag der Transferperiode gefordert: St. Pauli Sportchef Andreas Bornemann Foto: WITTERS

St. Pauli-Transfer geplatzt! Überraschende Wende am Deadline Day

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Der Deadline Day hält den Fußball in Atem und die handelnden Personen auf Trab. Auch beim FC St. Pauli glühten am letzten Tag der Transferperiode die Drähte. Nach insgesamt drei Transfers innerhalb der vergangenen zehn Tage stand im Wechsel-Finale noch Nummer vier bevor. Mit einer überraschenden Wendung und einer bitteren Konsequenz.

Während der letzte Winter-Zugang der Braun-Weißen, Japan-Stürmer Taichi Hara, unmittelbar vor seinem Kaderdebüt beim DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen steht, in dem auch die anderen beiden Winter-Verpflichtungen Tomoya Ando und Mathias Rasmussen eine Haupt- und Nebenrolle spielen werden, hat sich ein geplanter Wechsel zerschlagen.

Fin Stevens: Doch kein Wechsel nach England

Rechtsverteidiger Fin Stevens war der einzige verbliebene Wechselkandidat bei den Kiezkickern am Deadline Day. Vieles deutete darauf hin, dass der Waliser die Hamburger noch auf den letzten Drücker verlässt, um endlich wieder spielen zu können. Ziel: die zweite Englische Liga, die Championship. Ein kolportierter Wechsel zu den Blackburn Rovers, die am Sonntag Stevens’ St. Pauli-Mitspieler Oladapo Afolayan verpflichtet hatten, kam nicht zustande, stattdessen war plötzlich und überraschend Liga-Konkurrent Oxford United im Spiel, wie zunächst das Portal „Football League World“ berichtete.

Bei St. Pauli ist die Lage für Stevens verzwickt

Für den Klub der berühmten Universitätsstadt hatte der 22-Jährige gespielt, bevor er im Sommer 2024 zu St. Pauli wechselte. Auf dem Papier aber vom FC Brentford, von dem der Defensivspieler an Oxford ausgeliehen war. Nach MOPO-Informationen hat sich aber auch dieser Transfer am Montagnachmittag zerschlagen. Stevens bleibt beim Kiezklub. Die für ihn sportlich extrem unbefriedigende Situation bleibt somit bestehen.


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Für St. Pauli hat Stevens in dieser Saison keine einzige Minute gespielt. Die Konkurrenz auf seiner Position ist mit Neuzugang Arkadiusz Pyrka und Manolis Saliakas zu stark. Sechsmal stand er immerhin im Kader. In der vergangenen Saison verzeichnete er einen Kurzeinsatz gegen Union Berlin und einen Startelfeinsatz in der Erstrunden-Partie im DFB-Pokal beim Halleschen FC.

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Für die U23 des Kiezklubs kann Stevens nicht spielen, weil er kein EU-Ausländer ist, sodass er keinerlei Spielpraxis hat, die er sich sehnlichst wünscht. Daraus wird nach einem wendungsreichen Deadline Day nun doch nichts.

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