Nahezu unverzichtbar: St. Pauli-Profi droht Zwangspause beim Duell mit Werder
Auch in dieser Statistik stehen sie im Tabellenkeller, dabei ist das in diesem Fall eher ein positiver Umstand für die Profis des FC St. Pauli. Ganze 31 Gelbe Karten haben die Kiezkicker im bisherigen Saisonverlauf gesehen, lediglich bei RB Leipzig (30) und Borussia Mönchengladbach (27) sind es noch weniger. Und trotzdem droht einem eine Zwangspause, der dieser Tage komplett unverzichtbar ist für Braun-Weiß.
Es hätte auch richtig dumm laufen können für James Sands. Nicht nur, dass der US-Amerikaner mit einem signifikant veränderten Riechorgan aus der Partie gegen den VfB Stuttgart gekommen war. Er hätte in der dramatischen Endphase einer sowieso schwer umkämpften Begegnung auch noch Gelb sehen können, das wäre für einen in seiner Abräumer-Rolle nichts Außergewöhnliches gewesen. Hat er aber nicht – und das war verdammt gut so!
St. Pauli gehen die defensiven Mittelfeldspieler aus
Denn es wäre seine fünfte Verwarnung gewesen, gefolgt logischerweise von einer Sperre am Samstag in Leverkusen. Das mag man sich gar nicht zu Ende vorstellen: Hauke Wahl verletzt, Eric Smith verletzt, Joel Chima Fujita angeschlagen, Jackson Irvine mit nicht enden wollenden Schmerzen – und dann auch noch kein James Sands? Zum Glück muss sich Alexander Blessin nicht das Hirn darüber zermartern, sich dafür eine Lösung einfallen lassen zu müssen.
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Allerdings ist aufgeschoben nicht aufgehoben. Sands steht – oh Wunder – immer noch bei vier Kartons, hat nach dem nächsten Zwangspause. Und da weiterhin offen ist, wann Smith, Wahl und Fujita wieder vollends zur Verfügung stehen werden, wünscht man sich beim FC St. Pauli, dass der 25-Jährige auch den Samstag in der BayArena unbeschadet übersteht und beim wichtigen Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag zur Verfügung stehen wird.
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