James Sands sitzt nach einem schmerzhaften Zusammenprall auf dem Boden und redet mit Schiedsrichter Benjamin Brand

James Sands sitzt nach einem schmerzhaften Zusammenprall mit Gegenspieler Hendriks auf dem Rasen. Foto: imago/Oliver Ruhnke

Nächster Ausfall oder Einsatz mit Maske? Wie es um die „krumme Nase“ von Sands steht

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Es sah nicht gut aus, gar nicht gut, und dass es James Sands nach dem Sieg gegen Stuttgart (2:1) so eilig hatte, mit unübersehbar lädierter Nase ohne Zwischenstopp in der Interview-Zone des Millerntorstadions in die Kabine zu gelangen, nährte den Verdacht, dass es den Abräumer des FC St. Pauli schlimmer erwischt haben könnte.

Der trainingsfreie Montag wird den Kiezkickern gutgetan haben und das dürfte explizit auch für den Riecher von Sands gelten, der beim 2:1-Sieg gegen den VfB nach einer guten Stunde bei einem Zusammenstoß mit Ramon Hendriks arg in Mitleidenschaft gezogen worden war.

James Sands hatte gegen Stuttgart eine blutige Nase

Sands hatte nach längerer Behandlung der blutenden Nase zwar weiterspielen können, aber dennoch schien ein Bruch im Bereich des Möglichen – so wie übrigens kurioserweise zwei Wochen zuvor bei seinem Gegenspieler Hendriks, der gegen St. Pauli mit einer Schutz-Maske aus Carbon spielte.

Trainer Alexander Blessin war der Sands-Thematik nach dem Spiel zwar mit Humor begegnet („Er hatte eine krumme Nase, aber da muss ich ihn mal fragen, ob er die nicht vorher schon hatte“), wollte aber einen Ausfall des Mittelfeldmannes nicht ganz ausschließen und sagte mit deutlichem ironischen Unterton. „Wenn er da ausgefallen wäre oder jetzt ausfällt, das wäre natürlich eine weitere super Nachricht.“ Eine Anspielung auf die aktuelle Verletztenmisere. „Aber davon gehe ich erst mal nicht aus.“ Der Informationsstand war zum Zeitpunkt der Aussage allerdings nicht vollumfänglich gewesen.

St. Pauli könnte gegen Leverkusen wieder auf ihn setzen

Dem Vernehmen nach ist Sands tatsächlich glimpflich davongekommen und hat keinen Bruch erlitten. Entwarnung. Somit dürfte ihm auch eine Schutzmaske erspart bleiben. Beim Trainingsstart am Dienstag, mit dem die Kiezkicker die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr) beginnen, wird endgültig klar sein, ob es beim US-Amerikaner irgendwelche sicht- und spürbaren Nachwirkungen, Einschränkungen oder Vorsichtsmaßnahmen infolge des schmerzhaften Crashs gibt. Einem Einsatz am Wochenende steht aktuell nichts im Wege. Gute Nachrichten hochwillkommen.

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Ob die zuletzt angeschlagen oder verletzt ausgefallenen Hauke Wahl, Eric Smith, Joel Chima Fujita und Mathias Pereira Lage wieder ins Training einsteigen können und mit welcher Intensität, wird sich ebenfalls am Dienstag und im Laufe der Woche erweisen. Die besten Aussichten auf eine Rückkehr dürfte es bei Fujita und Pereira Lage geben, die aufgrund muskulärer Probleme nach hoher Belastung pausiert hatten.

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