FC St. Pauli
Nach Vasilj-Coup: Heiße WM-Nacht für drei weitere St. Paulianer
Vier Profis hat der FC St. Pauli zur WM entsandt, einer hat nun bereits das Ticket für die K.o.-Runde gebucht. Für das restliche Trio stehen in der Nacht zu Freitag entscheidende Partien an.
Sein Traum geht weiter, seine Chance auf weitere Bewerbungsschreiben ebenso: Nikola Vasilj hat als erster der vier beim WM-Turnier aktiven St. Pauli-Profis die K.o.-Runde erreicht. Durch das 3:1 gegen Katar und die übrigen Ergebnisse und Konstellationen zählt der Keeper mit Bosnien-Herzegowina mit vier Punkten in der Gruppe B auf jeden Fall zu den acht besten Gruppendritten. Für das restliche Trio wird es in der Nacht zu Freitag heiß.
Die Konkurrenz hat mitgespielt. In der Gruppe A (Südkorea) und C (Schottland) hat der Tabellendritte jeweils nur drei Zähler auf der Habenseite, auf mehr Punkte werden in der Gruppe I auch der Irak oder der Senegal nicht mehr kommen. Fehlt also noch ein zu distanzierender Kontrahent - und da kommen zwei weitere St. Paulianer ins Spiel.
Jackson Irvine und Connor Metcalfe mit Australien gegen Paraguay
Um 4 Uhr deutscher Zeit wird die Partie der Gruppe D zwischen Paraguay auf der einen sowie Jackson Irvine, Connor Metcalfe und Australien auf der anderen Seite angepfiffen. Beide Teams haben aktuell drei Zähler. Der Sieger ist in jedem Fall weiter, der Verlierer bliebe hinter Bosnien-Herzgowina zurück. Und selbst im Fall eines Unentschiedens hätten Vasilj und Co. nichts zu befürchten, denn das eigene Torverhältnis (minus eins) wäre definitiv besser als das von Paraguay (minus zwei).
Was im Umkehrschluss ebenfalls bedeutet: Irvine, Metcalfe und den Socceroos genügt im Duell mit den Südamerikanern ein Remis zum Erreichen des Sechzehntelfinals - und das hat Irvine fest im Blick. „Das große Ziel vor diesem Turnier war, ein K.o.-Spiel zu gewinnen“, hatte er vor wenigen Tagen gesagt. „Das ist der nächste Schritt für uns als Nationalmannschaft, deshalb muss genau das unser Anspruch sein. Wir haben eine junge Truppe, die Spieler sind furchtlos. Sie spielen mit totalem Selbstvertrauen und großer Freiheit.“
St. Paulis Eric Smith und Schweden reicht ein Punkt gegen Japan
Den Eindruck hat man von Schwedens Auswahl im Auftaktmatch gegen Tunesien auch gehabt. Doch dem 5:1-Kantersieg folgte eine schwer ernüchternde 1:5-Klatsche im zweiten Match gegen die Niederlande. Zum Abschluss trifft das Team von Eric Smith, der bislang noch zu keiner Einsatzzeit gekommen ist, ab 1 Uhr in der Nacht zu Freitag auf Japan.
Viel riskieren müssen beide Mannschaften nicht: Japan (vier Punkte) ist sicher weiter, wird die Niederlande (spielt parallel gegen Ex-Kiezkicker Elias Saad und das abgeschlagene Schlusslicht Tunesien) kaum noch überholen können. Ein Remis reicht Japan, um Platz zwei zu sichern und Schweden, um als Dritter in die nächste Runde zu kommen.
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