Andréas Hountondji führt den Ball bei einem St. Pauli-Spiel in Gladbach

Endlich wieder am Ball: Andréas Hountondji kehrte in Mönchengladbach auf den Platz zurück. Foto: IMAGO / Fotostand

Nach über drei Monaten! Dieses Comeback macht St. Pauli jetzt Hoffnung

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Die Schock-Diagnose um James Sands hier, das enttäuschende 0:2 in Mönchengladbach dort: Hinter dem FC St. Pauli liegt eine gebrauchte Woche. Mit dem Comeback von Andréas Hountondji hielt das Gastspiel im Borussia-Park jedoch immerhin einen Hoffnungsschimmer bereit. Was der Stürmer dem Kiezklub jetzt geben kann.

Wer die Bedeutung von Hountondji verstehen möchte, braucht nur einen Blick auf die St. Pauli-interne Bundesliga-Torschützenliste werfen. Trotz seiner langwierigen Verletzung ist der Nationalspieler des Benin mit vier Treffern noch immer bester Schütze der Hamburger. Mithalten kann da nur Danel Sinani, der für die Ausbeute jedoch auch mehr als doppelt so viele Minuten zur Verfügung hatte.

FC St. Pauli: Blessin freut sich über Hountondji-Comeback

Umso erfreulicher ist es für den Kiezklub, dass Hountondji nach langer Leidenszeit wieder zur Verfügung steht. Seinen Einsatz beim 0:0 in Mainz kurz vor Weihnachten mal ausgenommen, musste Trainer Alexander Blessin dreieinhalb Monate lang auf den schnellen Stürmer verzichten. Spätestens nachdem sich auch Ricky-Jade Jones abermals schwer verletzte, fehlte der Mannschaft das dynamisch-temporeiche Element in der Offensive.

Entsprechend groß sind die Hoffnungen, die Blessin in den Angreifer setzt. Körperliche Präsenz, Flexibilität, Dynamik, Speed, all diese Komponenten könne Hountondji einbringen. Nun gehe es darum, „dass er sich möglichst schnell über Spielminuten wieder ins Team reinkämpft, damit wir Energie von der Bank oder vielleicht mal von Anfang an bringen können“.

Hauke Wahl und Jackson Irvine loben die Rückkehr

Auch die Teamkollegen halten große Stücke auf den schnellen Offensivmann: „Mit seinem Speed ist er eine Waffe, wodurch er uns einfach noch mal eine andere Option gibt“, erklärte Verteidiger Hauke Wahl. Kapitän Jackson Irvine führte aus: „Gerade in den Phasen eines Spiels, in denen wir etwas tiefer stehen wollen, kann er durch seine Geschwindigkeit eine große Gefahr für den Gegner sein. Wenn er in seiner besten Verfassung ist, kann er jede Menge Unheil anrichten.“

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Und so ist die Rückkehr des Angreifers inmitten der bitteren St. Pauli-Tage zwischen der Horror-Verletzung von James Sands und dem Rückschlag in Mönchengladbach immerhin eine positive Nachricht für die Hamburger. Das hellte selbst die Stimmungslage des nach dem Spiel merklich geknickten Irvine kurz optimistisch: „Es ist großartig, dass er nach langer Zeit zurück ist. So ist in dieser Woche doch auch etwas Gutes geschehen.“

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