Eric Smith bejubelt sein Tor in Wolfsburg

Eric Smith darf sich über die Nominierung für Schwedens Kader freuen. Foto: imago/Beautiful Sports

Nach Absagen-Drama: Neue WM-Chance für St. Pauli-Profi Smith

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Es ist vielleicht eines der besten Beispiele dafür, dass man die Flinte nie ins Korn werfen darf: Eric Smith ist inzwischen 29 Jahr jung und hat trotz aller vorhandenen Fähigkeiten noch kein Länderspiel für sein Heimatland auf dem Buckel. Die Hoffnung darauf hat der Schwede nie aufgegeben – und er bekommt tatsächlich eine weitere Chance.

Smith steht im Aufgebot der schwedischen Nationalmannschaft für die bedeutenden Aufgaben Ende des Monats. Das Team von Trainer Graham Potter trifft im Halbfinale der Ausscheidung um ein WM-Ticket am 26. März zunächst in Valencia auf die Ukraine. Bei einem Erfolg würde sich Schweden am 31. März in einem der Playoff-Finals vor heimischen Publikum mit Polen oder Albanien duellieren. Neben dem Defensivmann der Kiezkicker stehen aus der Bundesliga auch Daniel Svensson (Borussia Dortmund), Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) und Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) im Kader.

St. Paulis Eric Smith: „Immer noch ein Traum für mich“

Smith ist schon mehrfach nominiert gewesen, musste die Reise aber aus unterschiedlichen, meist verletzungstechnischen Gründen jeweils absagen. „Hoffentlich bekomme ich noch eine Chance“, hatte Smith im MOPO-Interview im November des vergangenen Jahres gesagt. „Es ist immer noch ein Traum für mich, dort zu spielen.“ Zumal er sich da schon sicher gewesen ist, dass die Schweden genug Qualität für eine Qualifikation mitbringen: „Es wäre eine Schande, wenn wir es nicht zur Weltmeisterschaft schaffen würden. Die Spieler, die wir haben, verdienen es, bei der WM zu spielen.“

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Neben Smith kämpfen noch weitere Kiezkicker Ende des Monats um die Chance, es noch zum Turnier zu schaffen. Nikola Vasilj hat es mit Bosnien-Herzegowina zunächst mit Wales zu tun und würde in einem eventuellen Finale entweder auf Italien oder Nordirland treffen. Arkadiusz Pyrka muss mit Polen zunächst Albanien aus dem Weg räumen, um sich dann gegebenenfalls mit Smiths Schweden messen zu können.

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