Jackson Irvine auf dem Trainingsplatz

Jackson Irvine steht bereits wieder auf dem Trainingsplatz - und soll fürs Stadtderby in den Kader zurückkehren. Foto: IMAGO / Lobeca

„Möchte nichts ausschließen“: Blessins Irvine-Coup – Rückkehr in die Startelf?

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Vor dem anstehenden Stadtderby gegen den HSV am Freitagabend (20.30 Uhr, Liveticker auf mopo.de) geht es für den FC St. Pauli nicht nur um wichtige Punkte im Abstiegskampf, sondern auch um das emotionalste Spiel des Jahres. Umso wichtiger, dass der Kapitän mit dabei sein kann. Wie St. Pauli-Coach Alexander Blessin auf der Pressekonferenz am Mittwoch nun bekannt gab, soll das der Fall sein. Überraschend soll Jackson Irvine bereits am Freitag zurück ins Aufgebot der Kiezkicker kehren.

Nach der Schock-Nachricht kurz vor dem Jahresauftakt gegen den VfL Wolfsburg, wurde zunächst von einem Ausfall „auf unbestimmte Zeit“ gesprochen. „Zunächst wird kein weiterer Einsatz möglich sein“, hieß es noch vor weniger als zwei Wochen. Im April 2025 wurde Irvine am Fuß operiert und fiel monatelang aus. Zuletzt fehlte er erneut wegen Problemen am operierten Fuß.

Irvine könnte sogar in die Startelf rücken

Schon die Rückkehr des Australiers ins Training unter der Woche hatte für positive Verwunderung gesorgt. „Jacko hat seine Belastungsprobe bestanden“, verkündete St. Pauli-Coach Blessin mit Blick auf die frühe Trainingsrückkehr des Kapitäns. „Wenn jetzt morgen nichts Außergewöhnliches passiert, wird er auch wieder im Kader sein“, sagte der Trainer mit Blick auf das Derby am Freitag (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de).

Selbst ein Startelfplatz sei im Bereich des Möglichen. „Ich möchte nichts ausschließen“, so Blessin. Ein wenig bremste er die Erwartungen an die Kaderrückkehr von Irvine dann aber doch. „Wir müssen einfach gucken, wie sein Füßchen da reagiert. Deswegen müssen wir dann auch die nächsten Tage und Wochen aufpassen, was passiert.“

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Die Bedeutung des Kapitäns sei jedoch nicht nur auf dem Platz essenziell. Demnach ist der Kapitän in der Kabine ein wichtiger Bestandteil der Spielvorbereitung: „Wenn einer in seiner Muttersprache emotional wird, dann ist es immer besser.“ Diese Emotionen soll der 32-Jährige auch vor der Derby wieder auf seine Teamkollegen überspringen lassen.

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