St. Pauli-Trainer Alexander Blessin mit grübelndem Gesichtsausdruck bei einer Pressekonferenz

Weiß auch nicht, wo die Ursache liegt: Alexander Blessin rätselt über St. Paulis Einbrüche nach der Pause. Foto: IMAGO/Steinsiek.ch

Lösung dringend gesucht: St. Pauli hat plötzlich ein ganz neues Problem

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Ziemlich plötzlich und ohne großartige Vorankündigung tut sich beim FC St. Pauli ein Problem auf, das es schnellstens in den Griff zu bekommen gilt. Wobei man der Sache erst einmal auf den Grund gehen muss, um nach Ursachen zu forschen. Das dürfte aber schon in den kommenden Tagen vonstatten gehen, denn wirklich Zeit hat man auf dem Kiez nicht, um eine Lösung zu finden.

Der Gedanke kam Alexander Blessin beim Reden. Der Coach des FC St. Pauli war gerade darauf angesprochen worden, wie er es bewerte, dass seine Schützlinge nach dem 0:5 gegen den Rekordmeister aus München mega genervt gewirkt hatten, und antwortete zunächst: „Dass sie frustriert sind, ist klar, weil alle wissen, dass wir uns besser hätten präsentieren können.“ Doch dann war ihm da noch etwas aufgefallen.

St. Pauli baut nach dem Seitenwechsel stark ab

„Ein weiterer Punkt ist: Die Leistung hat in den letzten drei Spielen in der zweiten Halbzeit immer ein bisschen nachgelassen“, sagte Blessin und ging im Geiste die besagten Partien noch einmal durch. „Das Freiburg-Spiel haben wir da hergeschenkt mehr oder weniger“, befand St. Paulis Trainer über das 1:2 nach 1:0-Führung beim Pausenpfiff. Auch bei Union Berlin am Ostersonntag hatte St. Pauli nach 45 Minuten geführt, fand nach dem Seitenwechsel dann aber nicht mehr statt, rettete aber immerhin ein 1:1 über die Ziellinie.

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Davon war St. Pauli am Samstagabend natürlich meilenweit entfernt. Trotzdem hatte Blessin recht mit seiner Wahrnehmung, dass nach Wiederbeginn alle Dämme brachen, während es in Durchgang eins noch relativ in Ordnung gewesen war, was seine Schützlinge abgeliefert hatte. „Da müssen wir drüber reden, was da los ist“, mahnte Blessin an. Klar, dieses Mal waren seien es individuelle Fehler gewesen, „aber das müssen wir hinterfragen, was die Jungs für ein Gefühl haben“.

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