Schnee am Millerntor

Am vergangenen Sonntag konnte das Millerntor vom Schnee befreit werden. Aber wie wird es am Samstag? Foto: WITTERS

Heimstart gegen Leipzig: Warum die Wetterprognose St. Pauli Sorgen bereitet

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Groß war die Erleichterung, nicht minder umfangreich die Freude, als am vergangenen Sonntag das einzige Testspiel des FC St. Pauli vor dem Re-Start der Bundesliga hatte durchgeführt werden können. Das 0:0 gegen Werder Bremen war nur dank der Hilfe zahlreicher Menschen möglich geworden – und wenn es so kommt wie angekündigt, wird das am nächsten Samstag erneut vonnöten sein. Mindestens.

St. Pauli-Präsident Oke Göttlich hatte nach dem torlosen Test erklärt, dass das Spiel kurz vor der Absage gestanden hatte. Grund waren die Mengen an Schnee und Eis, die gar nicht einmal unbedingt die Spielfläche beeinträchtigt, aber vor allem die Tribünen und die Wege zum und vom Stadion teils unpassierbar gemacht hatten. Ein spezieller Dank Göttlichs war an die Stadtreinigung gegangen sowie an die rund 80 Menschen, die sich am Morgen vor dem Spiel mit Schneeschiebern bewaffnet am Millerntor eingefunden hatten.

Massive Mengen an Neuschnee am Millerntor?

Ob man nicht besser ein gewisses Maß der weißen Pracht auf dem Rasen liegen lassen könne, um zu St. Paulis Punktspielauftakt am Samstag gegen RB Leipzig (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) bessere Chancen zu haben, war Göttlich gefragt worden. „Nee, ich glaube, das würde den Ambitionen des Platzwarts nicht gerecht werden“, hatte der geantwortet und ergänzt: Ein Schneespiel wie vor 20 Jahren im DFB-Pokal gegen Werder Bremen werde kein weiteres Mal stattfinden.

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Wenn sich der 50-Jährige da mal nicht getäuscht hat. Denn diverse Wettervorhersagen prognostizieren für den Freitag und die Nacht zum Samstag gar Gruseliges für Hamburg und Umgebung. Massive Mengen an Neuschnee soll es geben, Dauerfrost und als Kirsche auf der Sahne eventuell gar noch Blitzeis. Möglicherweise war das vergangene Wochenende nur ein Vorgeschmack auf das, was an diesem passieren könnte.

St. Pauli droht ein Kampf auf des Messers Schneide

Und das könnte den FC St. Pauli, seine Helfer, aber auch den Gegner bis an den Rand des Machbaren bringen. RB Leipzig kommt erst am Mittwoch aus dem Trainingslager im warmen Portugal zurück, plant vermutlich für Freitag die Anreise an die Elbe, was sich aber unabhängig vom Fortbewegungsmittel schwierig gestalten könnte. Das tangiert Braun-Weiß freilich nur am Rande. Denn es könnte ein Kampf auf des Messers Schneide werden, den vorhergesagten Bedingungen zum Trotz ein Bundesliga-Fußballspiel vor 29.546 Menschen austragen zu können.

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