Kuriose Szene bei St. Pauli-Spiel: Schiri-Wechsel sorgt für lange Unterbrechung
An ausgedehnte Nachspielzeiten mussten sich Fußballfans im Laufe der letzten Jahre zunehmend gewöhnen. Die häufigste Ursache: Verletzungsunterbrechungen oder Überprüfungen des VAR. Der Grund für den mehr als vier Minuten umfassenden Nachschlag auf die erste Halbzeit beim 0:0 des FC St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt hingegen hatte Seltenheitswert.
Es tickte gerade die 40. Minute am Millerntor, als Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie ohne zunächst ersichtlichen Grund unterbrach und zu Linienrichter Christian Dietz eilte. Spätestens, als ein ärztlicher Betreuer des DFB auf den Platz eilte, wurde klar: Offenbar liegt ein medizinisches Problem vor.
Linienrichter-Wechsel bei St. Paulis 0:0 gegen Frankfurt
Was genau den 41-Jährigen plagte, war zunächst nicht klar, seine Gestik deutete jedoch auf Probleme im Fußbereich hin und ließ schnell erahnen, dass er das Spiel nicht würde fortsetzen können. Und so kam es dann auch.
Stattdessen kam der vierte Offizielle Eric Weisbach zu einem unverhofften Einsatz an der Linie, der sich eilig in Schale schmiss und unter dem Applaus der Zuschauenden seinen Posten vor der Haupttribüne einnahm.
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Für den 29-Jährigen war es zugleich die Premiere mit der Fahne in der Hand. Im Normalfall ist der junge Unparteiische als Zweitliga-Hauptschiedsrichter oder – so wie ursprünglich für diesen Sonntag geplant – als vierter Offizieller in der Bundesliga im Einsatz. Zudem nahm ein DFB-Schiedsrichterbeobachter die Rolle zwischen den Trainerbänken ein.
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