Kommentar: Warum St. Pauli nicht vor Wolfsburg zittern muss
Es gibt immer unterschiedliche Arten und Weisen, mit Dingen umzugehen. Seien sie auch noch so unschön wie zum Beispiel der sportliche Abstieg aus der höchsten Fußball-Liga einer Nation. Man kann das mit Niveau machen, mit tief empfundener Traurigkeit, vielen Tränen und ersten Ansätzen der Hoffnung, dass alles wieder gut werden wird. So geschehen beim FC St. Pauli vor zwei Wochen nach dem 1:3 gegen den VfL Wolfsburg – der wiederum nun zum Besten gab, wie es eben auch laufen kann, nämlich im Grundton deutlich aggressiver, mit wütenden Menschen, attackierten Spielern und einer Meute aus Aasfressern, die sich jetzt genüsslich auf ein seit jeher kritisiertes Vereinskonstrukt und deren Trümmer stürzt, kommentiert MOPO-Reporter Stefan Krause.
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