„Komisch für die Gegner“: St. Paulis Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt
Ab Freitag ist es wieder so weit. An diesem Tag öffnet um 15 Uhr der diesjährige Frühlingsdom in unmittelbarer Nähe zum Millerntorstadion, wo zwei Tage darauf (Sonntag, 17.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) das Heimspiel des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg stattfinden wird. Besondere Atmosphäre ist mal wieder garantiert – und soll zum entscheidenden Vorteil des Kiezklubs im Kampf um den Klassenerhalt werden.
„Die Stimmung ist auch ohne Dom sehr gut“, urteilte Hauke Wahl. „Aber das gehört natürlich irgendwie zu St. Pauli dazu. Und ich glaube, für manche Gegner ist das schon ein bisschen komisch, wenn nebenan so ein Jahrmarkt ist.“ Für die Atmosphäre sei das schon cool. „Man sieht ab und an diesen Freefall-Tower hoch und runter schießen, wenn wir einen Eckball haben. Das ist schon was Besonderes irgendwie.“ Wenngleich der Hamburger Jung einräumte, leider gar kein Dom-Fan zu sein und sich entsprechend selten dort aufzuhalten.
St. Pauli hat noch fünf Heimspiele am Millerntor
Unabhängig davon wird der bunte Rummel die Kulisse bilden. Nicht nur am Sonntag gegen Freiburg, sondern auch bei den darauffolgenden Heimspielen gegen den FC Bayern (11. April, 18.30 Uhr) und gegen den 1. FC Köln (17. April, 20.30 Uhr). Ohne Dom müssen später noch Mainz 05 und der VfL Wolfsburg klarkommen, was im Umkehrschluss heißt: Von den letzten acht Partien trägt der FC St. Pauli fünf vor heimischem Publikum aus, in drei davon geht es gegen – Stand jetzt – unmittelbare Konkurrenz.
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„Ich glaube, dass wir in den letzten Spielen gezeigt haben, dass wir zu Hause schwer zu bespielen sind“, befand Wahl. „Und deswegen glaube ich, ist das schon ein Vorteil für uns.“ Zumal man alles noch selbst regeln könne, ohne Abhängigkeit von anderen Klubs, obwohl Braun-Weiß aktuell den Relegationsplatz belegt. „Ich glaube, vor ein paar Monaten hätten wir die Situation, die wir jetzt haben, sofort unterschrieben“, sagte Wahl. „Deswegen: Wir freuen uns einfach auf die Duelle. Wir freuen uns, dass wir es schon auch irgendwie in der eigenen Hand haben.“
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