Jackson Irvine in Augsburg

Glaubt weiterhin fest an sich und seine Mannschaft: St. Paulis Kapitän Jackson Irvine Foto: WITTERS

Kapitän Irvine macht St. Pauli Mut: „Eines unserer besten Spiele“

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Etwas über 20 Minuten hatte er mitwirken können und dürfen, eine Trendwende konnte Jackson Irvine nicht mehr herbeiführen. Als der Kapitän des FC St. Pauli in Augsburg eingewechselt wurde, stand das spätere Endergebnis (1:2) bereits fest. Aber anders als viele seiner Kollegen versprühte der 32-Jährige durchaus Zuversicht in Bezug auf das, was in den nächsten Tagen und Wochen warten wird.

„Es war wahrscheinlich eines unserer besten Spiele, was Kreativität angeht“, hatte der Australier festgestellt. „Aber auf diesem Level, wenn man diese Chancen nicht nutzt, speziell auswärts, kann das hart bestraft werden. Und das ist, was passiert ist.“ Weiß Gott nicht zum ersten Mal, das wusste auch Irvine. „Es gab so viele Spiele, in denen wir mehr verdient hätten, das war eins davon. Das Gefühl müssen wir behalten und in Punkte umwandeln.“

Kiezklub-Kapitän Jackson Irvine: „Ich bin nie leise“

Klingt erstmal nach Durchhalteparole, aber der Routinier, dessen weiterhin schmerzender Fuß aktuell längere Einsätze zumindest erschwert („Ich mache alles dafür, verfügbar zu sein“), ist weiterhin als Überzeugungstäter unterwegs. „Natürlich ist es hart“, räumte er ein. Aber gleichzeitig gebe es so viele gute Dinge, die man aus dem Spiel mitnehmen könne, die wir einfach behalten müsse. „Ich habe es den Jungs vor dem Leipzig-Spiel gesagt, dass wir dran glauben müssen, dass wir auf dieses Level gehören. Und ich glaube, man sieht es in den Spielen, dass die Spieler selbstbewusst sind, dass sie auf diesem Level spielen können.“

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Zur Not würde er ihnen das alles nochmal aufs Brot schmieren, bis sie es für bare Münze nehmen. „Ich bin nie leise“, erklärte Irvine. „Sie sagen immer, dass ich nie aufhöre zu reden. Das ist Teil meines Jobs, aber auch Teil meiner Persönlichkeit. Es werden welche gebrochen sein, genau wie ich. Aber das letzte, was wir jetzt machen können, ist mit gesenktem Kopf herumzulaufen. Ich glaube immer an diese Truppe!“

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