St. Pauli bejubelt das 1:0 in Hoffenheim

Mathias Pereira Lage (r.) wird nach seinem Tor in Hoffenheim von den Kollegen beglückwünscht. Foto: imago/foto2press

„Jetzt ist es ein guter Druck“: St. Pauli-Profi hat endlich Spaß am Abstiegskampf

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Es war eigentlich so ein Moment, in dem man mal sein Innerstes nach Außen kehren darf. Sollte das beim Jubel von Mathias Pereira Lage über sein erstes Bundesliga-Tor am vergangenen Samstag in Hoffenheim so gewesen sein, lässt sich feststellen: St. Paulis Siegtorschütze ruht in sich. Denn von Enthusiasmus war er weit entfernt.

Natürlich sei er glücklich gewesen, räumte der Franzose mit portugiesischen Wurzeln („Ich bin eher Franzose, ganz klar, aber bei großen Wettbewerben zum Beispiel drücke ich immer Portugal die Daumen“) unumwunden ein. „Aber ich habe mich nicht überschwänglich gefreut, weil ich so lange darauf habe warten müssen.“ Immerhin: So komplett wie Kai aus der Kiste kam der erlösende Treffer dann aber doch nicht.

Mathias Pereira Lage ist glücklich beim FC St. Pauli

„Ich habe es schon vor dem Spiel gespürt, einigen Mannschaftskollegen ging es genauso“, erzählte Pereira Lage. „Und sie haben sich nachher alle für mich und mit mir gefreut.“ Überhaupt geht es dem 29-Jährigen bestens im Klub, in der Liga. „Die Bundesliga passt am besten zu mir“, hat er festgestellt und meint damit vor allem die hohe Intensität. „Manchmal läuft es gut, manchmal schlecht für mich, weil wir gegen eine sehr gute Mannschaft spielen und weil es manchmal kompliziert ist, aber das gehört zum Fußball dazu. Ich bin sehr glücklich hier, weil auch die Stadt und der Verein wirklich sehr gut sind.“

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Und wohl auch, weil sich die tabellarische Situation in den vergangenen Wochen massiv zum Positiven verändert hat für Pereira Lage und den FC St. Pauli. „Druck ist immer da, aber ich denke, jetzt ist es ein guter Druck“, befand der laufstarke Offensivmann. Natürlich gebe es Selbstvertrauen, die Abstiegsränge verlassen zu haben, „aber wir dürfen jetzt nicht aufhören und denken, dass die Arbeit getan ist“, mahnte Pereira Lage: „Es läuft gut seit ein paar Wochen, aber vorbei ist es noch nicht.“

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