Jackson Irvine freut sich

Jackson Irvine feierte am Samstag seinen 33. Geburtstag, sein schönstes Geschenk wäre ein Dreier gegen Frankfurt. Foto: IMAGO/Steinsiek.ch

Mit Jackson Irvine läuft es besser: Ein Dreier zum 33. für St. Paulis Kapitän?

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Es ist ja nicht alles nur Wein oder Käse, was mit zunehmendem Alter an Wert und Klasse gewinnen kann. Auch bei Sportlern ist ein gewisser Reifegrad oft von immensem Vorteil, und eins der plakativsten Beispiele trägt seit nunmehr fast fünf Jahren das Trikot des FC St. Pauli: Jackson Irvine.

Am Samstag feierte Irvine seinen 33. Geburtstag, dazu lachte die Sonne vom blauen Himmel über Hamburg. Ein Umstand, der dieser Tage passt zum Bild, das der Kiezklub im Zusammenwirken mit seinem Kapitän abgibt. Denn der FC St. Pauli mit Jackson Irvine ist ein anderer, ein erfolgreicherer als ohne, die Belege dafür sind aussagekräftig genug.

Mit Jackson Irvine punktet St. Pauli viel besser

Zu Saisonbeginn hatte der Nationalspieler bekanntlich noch unter den Folgen einer Fuß-OP gelitten und die ersten neun Begegnungen komplett verpasst. In eben diesen gab es nach erfolgreichem Auftakt (Remis gegen den BVB, Siege gegen den HSV und Augsburg) sechs Niederlagen hintereinander, auch nach Irvines Comeback stellte sich nicht automatisch der Erfolg ein. Aber es war ein Wendepunkt.

Denn mit Irvine in der Startelf sieht die braun-weiße Bilanz deutlich positiver aus. Klar, es gab auch Pleiten, drei an der Zahl sind es gewesen. Doch dazu kamen gleich vier Dreier und zwei Unentschieden, gipfelnd in den vergangenen Wochen in den Siegen über Stuttgart, Werder und in Hoffenheim sowie dem damit verbundenen Sprung auf Rang 15. Dabei ist der Effekt seiner Anwesenheit ansonsten kaum in Zahlenwerk darstellbar.

Kapitän Irvine sendet Signale an die Kiezklub-Kollegen

Irvine ist weiterhin ohne Bundesligator, einen Assist hat er in dieser Saison auch noch nicht auf dem Konto. Aber seine Präsenz wirkt sich absolut stabilisierend auf die Kollegen aus, die sich am erfahrenen Recken orientieren können, von diesem mit vielen Worten und Gesten gepusht werden. Und wenn einer nicht mal mehr schmerzfrei gehen kann, aber trotzdem bis zum Schlusspfiff durchhält, um – wie gegen Stuttgart – einen Sieg nach Hause zu bringen, dann sendet das enorm wichtige Signale.

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Das soll am Sonntag beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt ähnlich werden, möglichst schmerzfrei natürlich, aber genauso erfolgreich wie in den vergangenen Wochen. Ein Dreier wäre für Jackson Irvine das schönste nachträgliche Geschenk zum 33. Geburtstag – und der Zeitpunkt für einen möglichen ersten Treffer in der Beletage könnte auch besser kaum sein.

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