Taichi Hara und Abdoulie Ceesay in Leverkusen

Tachi Hara (l.) hatte in Leverkusen keine Chance, seine Stärken zu zeigen. Foto: imago/Jan Huebner

„Ist natürlich schwierig“: Wie Blessin die Rolle von Hara bei St. Pauli sieht

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Ein xGoals-Wert von 0,62, nur ein einziger von zehn abgegebenen Schüssen aufs gegnerische Gehäuse, keine einzige wirklich nennenswerte Chance: Der jüngste Auftritt des FC St. Pauli bei Bayer Leverkusen (0:4) zeigte einmal mehr, dass man bei Braun-Weiß offensiv viel zu häufig auf Sparflamme unterwegs ist. Einer, der das ändern könnte, wurde im Winter verpflichtet, braucht aber noch Zeit: Taichi Hara.

Immerhin 21 reguläre Spielminuten plus Nachspielzeit – es war der bisher umfangreichste Einsatz für Taichi Hara, seitdem er als dritter Japaner im Kader an die Elbe gelotst worden ist. Im DFB-Pokalspiel an gleicher Stelle (0:3) hatte er sein zehnminütiges Debüt gefeiert, beim so wichtigen Erfolg gegen Stuttgart den knappen Vorsprung beim 2:1 mit über die Zeit gebracht. Dass gut Ding Weile haben will in diesem Fall, versteht sich von selbst. Und das weiß auch Alexander Blessin.

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„Es ist natürlich schwierig, wenn man nur 20 Minuten hat und ein Spiel schon entschieden ist“, wusste der Kiezklub-Coach, einst zu aktiven Zeiten ebenfalls in vorderster Front unterwegs. Aber trotzdem liefern auch solche Auftritte Erkenntnisgewinne für die nahe Zukunft. „Man will dann auch sehen, wie er sich einfügt, wie ist er im Anlaufen, wie ist er im Nacharbeiten, wie versucht er in Zweikämpfe zu gehen und für sich nochmal gute Aktionen zu haben“, erklärte der 52-Jährige.

Taichi Hara wird St. Pauli noch helfen

In der BayArena kam Mittelstürmer auf fünf Ballkontakte und immerhin noch einen Abschlussversuch. Zeit, um seine Stärken als Zielspieler zu zeigen, hatte der 1,91 m große Nationalspieler naturgemäß wenig. Aber die Gelegenheit wird noch kommen für Taichi Hara. Vielleicht ja schon am Sonntag beim so wichtigen Nordduell gegen Werder Bremen.

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