Alex Blessin schimpft in Wolfsburg

Alexander Blessin beim letzten Spiel in Wolfsburg im März 2025. Am Mittwoch geht es wieder zum VfL. Foto: imago/Christian Schroedter

„Ist für mich Kokolores“: Blessin über Bayern, Wolfsburg und den Abstiegskampf

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Um es durch die Blume zu formulieren, war der Auftakt ins Jahr 2026 nicht so, wie man es sich erhofft hatte beim VfL Wolfsburg. 1:8 beim FC Bayern, die höchste Bundesliga-Klatsche aller Zeiten, die durchaus noch höher hätte ausfallen können. Gut für St. Paulis Spiel bei den Wölfen am Mittwoch (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de)? Schlecht? Oder egal? Alexander Blessin ist lange genug im Geschäft, um sich eine relevante Einschätzung bilden zu können.

„Für mich ist das Kokolores“, sagte der 52-Jährige auf die Frage, ob seine Kiezkicker einen psychologischen Vorteil aus dem Wolfsburger Desaster von München ziehen könnten. „Das Spiel ist gespielt, die werden es relativ schnell abhaken. Das ist haben sie auch schon zum Besten gegeben, dass es immer gut ist, wenn man nach solchen Spielen möglichst schnell wieder ein neues Spiel hat.“

St. Paulis Gegner hat „Schiffbruch erlitten“

Klar, der VfL habe „ein bisschen Schiffbruch erlitten“ am Sonntag. Aber Blessin erwartet, dass die Wolfsburger darauf aus sein werden, „eine Reaktion zu zeigen. Aber da haben wir wiederum etwas dagegen. Und ich glaube, wir sind ganz gut aufgestellt und haben ein paar Lösungsansätze“. Gleichwohl er weiß, dass in Niedersachsen „individuell ein paar gute Kicker“ rumlaufen: „Da müssen wir aufpassen.“

Kiezklub kann Wolfsburg in der Tabelle überholen

Das müssen allerdings auch die Hausherren, die sich wider Erwarten im Keller des Tableaus wiederfinden und in den nächsten vier Partien mit St. Pauli, Heidenheim, Mainz und Köln wegweisende Partien vor der Brust haben, so man den VfL denn als möglichen Abstiegskandidaten einstuft. Davon ist Blessin allerdings weit entfernt.

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„Tabellarisch sieht es momentan so aus, dass man das sagen könnte, aber ich selber tu das nicht, weil einfach die Qualität so gut und so groß ist.“ Das eine Spiel bei den Bayern werde ihn nicht dazu veranlassen, etwas anderes zu sagen. Und auch der Fakt, dass Braun-Weiß im Fall eines Sieges an den Wölfen vorbeiziehen würde, ändert seine Sichtweise nicht. „Von daher glaube ich nicht, dass sie am Ende irgendwas mit dem Abstieg zu tun haben werden. Aber“, schränkte er ein, „ich kann mich auch irren.“

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