FC St. Pauli

Irvine-Nachfolger steht fest! St. Pauli hat einen neuen Kapitän

Jackson Irvine von St. Pauli mit Kapitänsbinde auf dem Platz in Kiel.
Jackson Irvine hat den FC St. Pauli verlassen und gibt somit auch sein Amt als Kapitän ab.

Nach Jackson Irvines Abgang hat der FC St. Pauli die Kapitänsfrage vor dem Saisonstart geklärt. Auch die Stellvertreter stehen fest.

Nach dem Abgang von Identifikationsfigur Jackson Irvine geht beim FC St. Pauli jetzt alles schnell. Schließlich bleiben nur noch wenige Tage, ehe der Kiezklub am Sonntag (13.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) gegen die SpVgg Greuther Fürth in die Saison startet. Irvine auf und neben dem Platz zu ersetzen, wird aufgrund seiner engen Verbundenheit zu den Werten des Vereins wohl schwierig. Zumindest für sein Amt als Kapitän steht jetzt der Nachfolger fest.

Was die MOPO im Zuge des Irvine-Abgangs bereits als einzige sinnvolle Lösung beschrieb, kann nun auch endgültig ohne jeglichen Konjunktiv geschrieben werden. Dass Marcel Rapps Wahl auf David Nemeth fallen würde, war seit dem Abgang des Australiers eigentlich nur noch eine Frage der Formalität. Der 25-jährige Innenverteidiger genießt unter Rapp ein hohes Ansehen und ist fest eingeplant. 

Rapp setzt bei St. Paulis neuem Kapitän auf Nemeth

Bereits im ersten Testspiel unter Rapp führte Nemeth das Team mit der Kapitänsbinde auf den Platz. Zwar durften auch Adam Dzwigala und Lars Ritzka zeitweise als Kapitän fungieren, doch es zeichnete sich schnell ab, wer St. Pauli am 9. August als Spielführer ins Millerntorstadion führen würde. 

Nemeth kennt St. Pauli und dessen Geschichte. Er ist bereits seit vier Jahren Teil des Klubs, erlebte den Aufstieg, den Abstieg, unruhige Phasen und emotionale Hochs. Früh kündigte er zudem an, nach der von Verletzungspech geprägten vergangenen Saison nun mehr Verantwortung übernehmen zu wollen. 

Neben Nemeth verließen viele Identifikationsfiguren, die wohl infrage gekommen wären, den Klub. Entsprechend bleiben auch nicht allzu viele Profis übrig, die als Vertretung dienen hätten können. So fiel die Wahl schließlich auf zwei Neuzugänge, die wissen, wie man ein Team leitet und die Zweite Liga bestens kennen.

Hrgota und Mathisen sind die Stellvertreter

Dass Branimir Hrgota aus Fürther Zeiten weiß, wie man als Kapitän umzugehen hat, war bekannt. Der 33-Jährige soll Nemeth mit all seiner Erfahrung ergänzen und fungiert entsprechend als Stellvertreter. Er hatte kürzlich davon gesprochen, dass jeder laut sein müsse und dabei durchblicken lassen, dass er zumindest nicht ausschließen könne, das Amt des Kapitäns zu übernehmen.

Neben Hrgota ist auch Neuzugang Marcus Mathisen als Stellvertreter von Nemeth erkoren worden. Der 30-Jährige soll entsprechend nicht nur auf dem Platz eine zentrale Rolle einnehmen, sondern auch neben dem Platz einen wichtigen Bestandteil im Mannschaftsgefüge einnehmen. 

Aus dem Mannschaftsrat des letzten Jahres bleibt kein einziger Kiezkicker bestehen. Nikola Vasilj, Hauke Wahl, Karol Mets und Jackson Irvine haben den Verein bereits verlassen. Das Fehlen von Eric Smith lässt das bereits vorhandene Fragezeichen in Bezug auf seine Zukunft zumindest noch größer werden. Adam Dzwigala fehlt ebenfalls im neuen sechsköpfigen Mannschaftsrat, der neben den drei Kapitänen von Torhüter Ben Voll, Torjäger Martijn Kaars und Verteidiger Lars Ritzka ergänzt wird.

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