Luka Vuskovic klatscht vor den HSV-Fans in die Hände

Luka Vuskovic (r.) trat nach dem Derby enttäuscht vor die HSV-Fans. Foto: imago images/Eibner

„Irgendein HSVer lügt doch immer“: St. Pauli-Fanclub erklärt sein Vuskovic-Plakat

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Nein, viel wird nicht kleben bleiben vom Derby am Freitagabend zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV. Mangels sportlicher Unterhaltung und weil keine Tore fielen, konzentriert sich im Grunde alles auf abseitige Themen – beziehungsweise auf genau eines: ein Plakat von Kiezklub-Fans und die Reaktion darauf von HSV-Profi Luka Vuskovic im Anschluss. Nun haben sich die Verfasser der Tapete zu Wort gemeldet.

Die „Gehirnamputierte Szene“, ein 2003 gegründeter Fanclub, ließ via „Pressesprecher Frank Leitermann“ und Facebook wissen: „Die G.A.S. bekennt sich zu den Tapeten. Wir haben sie selber gemalt.“ Zu lesen war dort folgendes: „AUFPUTSCHMITTEL & EHRLICHE ARBEIT? MACH ‚NE HANDWERKSLEHRE, MARIO#44! G.A.S. IRGENDEIN HSVER LÜGT DOCH IMMER…“ Das „i“ von Mario war dabei in Form einer Spritze dargestellt.

St. Pauli-Fanklub kritisiert „Dopingskandal im Volkspark“

Weiter heißt es: „Auf unsere bekannt geistreiche Art kritisieren wir den nachgewiesenen Dopingskandal im Volkspark, über den kaum gesprochen wird!“ Nicht einmal der NDR habe bei seiner bisherigen Berichterstattung über das Derby die Möglichkeit genutzt, um zum Beispiel auf den eigenen Podcast zum Thema zu verweisen.

St. Pauli-Fanclub G.A.S über Vuskovic: „Es ist so billig“

Stattdessen werde „dem bemitleidenswerten, jungen Fußballprofi Luca#44 seitens des HSV-Managements und der eigenen Fanszene eine derart große Last aufgebürdet, mit der er offensichtlich überfordert ist. Ob bei diesem Dopingskandal im Volkspark nun sein Bruder Mario#44 oder die medizinisch Verantwortlichen beim HSV lügen, wollen wir nicht final beurteilen. Irgendein HSVer lügt doch immer“.

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Es sei bezeichnend, dass den Fans „des einzigen deutschen Profifußballclubs mit so etwas wie einer Grundhaltung“ jetzt wieder Unfairness oder Doppelmoral vorgeworfen werde: „Ironischerweise kommt das immer nur von Seiten derer, denen jedwede moralische Grundlage fehlt.“

Zum Ende hin bedankt sich G.A.S. „bei beiden Abstiegskandidaten für das ereignislose Bundesligaspiel, was den Fokus auf unsere Aussagen gelenkt hat“, und schließt mit den Worten: „Es ist so billig. Viel Spaß in den Kommis!“

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