Alexander Blessin klatscht vor den St. Pauli-Fans

Alexander Blessin verlässt sich auf die St. Pauli-Anhänger. Foto: IMAGO/Justus Stegemann

„In keinster Weise zerrissen“: Blessin-Statement zu den St. Pauli-Fans

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Es war das Thema der vergangenen Tage: der Unmut der mitgereisten St. Pauli-Anhänger in Heidenheim und die anschließenden Gespräche zwischen dem Capo und Hauke Wahl respektive Trainer Alexander Blessin. „Es war ihr gutes Recht, wütend zu sein“, betonte Nikola Vasilj unter der Woche. Dass man sich im Heimspiel am Sonntag gegen Mainz (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) wieder auf lautstarken Support der heimischen Fans verlassen darf, scheint jedoch nicht zur Debatte zu stehen, wie auch Blessin auf der Pressekonferenz nicht müde wurde zu betonen.

„Das Tischtuch ist in keinster Weise zerrissen“, betonte Blessin am Freitag nicht nur einmal. Für die Reaktion der eigenen Anhänger fand er, wie es auch sein Torhüter unter der Woche bereits getan hatte, verständnisvolle Worte und untermauerte zudem das gute Verhältnis: „Die Fans dürfen auch mal sauer sein mit einer Leistung, die nicht so korrekt war. Und deswegen ist es absolut okay.“ Es haben viele Gespräche stattgefunden – innerhalb der Mannschaft und mit den Fans.

St. Pauli-Trainer Blessin: „Bin 1000-prozentig überzeugt“

Über seinen Austausch mit dem Capo in Heidenheim wollte Blessin indes keine Worte verlieren. „Um was es da ging, das werde ich sicherlich nicht erzählen“, nahm er potenziellen Nachfragen direkt den Wind aus den Segeln. Stattdessen unterstrich er den ungebrochenen Zusammenhalt und gab sich sicher, dass man auf den Support der Ultras setzen darf: „Ich bin da zu 100 Prozent überzeugt, dass wir am Sonntag auch wieder lautstark unterstützt werden. Da bin ich 1000-prozentig überzeugt.“


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Dabei verwies Blessin nicht nur mit Nachdruck auf die Hilfe der eigenen Fans in der bisherigen Saison („Gerade bei den Auswärtsspielen haben uns die Fans immer super unterstützt“), sondern es lag ihm auch viel daran, zu betonen, dass es auch in Heidenheim während der 90 Minuten so war: „Da war kein Stimmungseinbruch. Bis zur 90., 95. Minute haben sie da alles gegeben.“ Was jedoch nicht für seine Mannschaft galt: „Wir halt nicht so in der Summe.“

Klassenerhalt? St. Pauli braucht gegen Mainz einen Dreier

Mit der eigenen Leistung war keiner bei St. Pauli zufrieden, da sprachen alle Protagonisten dieselbe Sprache. Und worüber auch Einigkeit herrscht, ist, dass es nun am Team liegt, angemessen auf das Geschehene zu antworten. „Wir sind alle nicht zufrieden, die Mannschaft und wir im Staff“, stellte Blessin klar. „Von daher müssen wir natürlich dann auch wieder eine Reaktion zeigen.“

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Die Reaktion sollte im besten Fall zu etwas Zählbarem führen, am besten dreifach: „Es geht letzten Endes um drei Punkte. Die würden uns guttun und die wollen wir auch unter allen Umständen bei uns im Millerntor halten“, schloss Blessin.

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