In der Bundesliga ohne Chance: Zwei St. Pauli-Profis dürfen sich neu zeigen
Es ist ein bisschen untergegangen im Zuge der ungewollten Zweitliga-Rückkehr des FC St. Pauli mit all seinen Folgen auch auf personeller Ebene. Aber neben den Spielern, die in der Bundesliga-Rückrunde zum Kader gezählt haben, gibt es noch ein weiteres Duo, das eigentlich Braun-Weiß tragen sollte, aber verliehen gewesen und noch vertraglich gebunden ist. Wird für die beiden der Abstieg des Vereins zum persönlichen Aufstieg?
Scott Banks hatte mit seinem Wechsel von Blackpool zu Barnsley in der Winterpause in jedem Fall vieles richtig gemacht. Beim ersten Leih-Verein kaum gefragt, kam der Schotte beim neuen Abnehmer (beides 3. Liga England) sehr gut aus den Startlöchern. Insgesamt 16 Startelf-Nominierungen stehen für den 24-Jährigen zu Buche, zuletzt allerdings war der St. Paulianer nur noch als Joker gefragt. Drei Tore und vier Assists sind okay, hatte er aber bereits Mitte März angehäuft. Dennoch: Seine Rückrunde war in Ordnung.
St. Pauli-Leihgabe Erik Ahlstrand stieg ab
Von derlei Bilanz oder Zahlenwerk war Erik Ahlstrand meilenweit entfernt. Der Schwede, im Winter in die Niederlande verliehen, stieg mit Heracles Almelo sang- und klanglos als abgeschlagenes Schlusslicht aus der Eredivisie ab. Ein einziger Sieg glückte dem Klub in 2026, beim 2:1 gegen Fortuna Sittard hatte die Kiezklub-Leihgabe nicht im Kader gestanden. Sieben Mal durfte der 24-Jährige von Beginn an ran, eine Vorlage blieb für die Statistik haften.
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Unterm Strich klingen die Bilanzen der beiden Profis zumindest nicht danach, als würden sie St. Pauli in der 2. Liga ad hoc gravierend weiterhelfen können. Trotzdem haben Banks und Ahlstrand reichlich Spielpraxis gesammelt. Und sie zählen mit Vorbereitungsbeginn Mitte Juni wieder zum Kader und haben – wie alle anderen Profis auch – die Chance, sich dauerhaft für höhere Aufgaben zu empfehlen.