„Hoffentlich hat es jeder gesehen“: St. Paulis „großes Spiel“ gegen Heidenheim
Die ersten Schrittchen sind getan. Mit dem Sieg im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach und dem glücklichen Remis beim 1. FC Köln hat der FC St. Pauli eine mögliche Trendwende eingeleitet. Sehr erleichternd, findet Mittelfeld-Stratege James Sands – und verweist auf weichenstellende Partien noch in diesem Jahr.
„Ich denke, es ist gut, sich davon befreit zu haben“, sagte der 25-Jährige in Bezug auf die neun Begegnungen ohne jeden Zählergewinn. „Es war eine harte Serie an Spielen für uns, in der wir keine Punkte gesammelt haben. Aber ich denke, über die letzten zwei, drei Wochen haben wir eine deutliche Entwicklung gespürt. Und hoffentlich hat jeder gesehen, wie wir uns entwickeln und wachsen.“ Es sei nichtmal die Hälfte der Saison rum, „es ist also noch eine Menge Zeit für uns. Jetzt, wo wir dieses bessere Gefühl haben, können wir hoffentlich damit beginnen, mehr Punkte zu sammeln“.
St. Pauli hat die Chance auf einen Reset
Die Tage jetzt gäben „die Chance auf einen Reset und ein bisschen durchzuatmen. Aber es war kein Sieg in Köln“. Man müsse sich auf das Wochenende fokussieren. Da kommt der 1. FC Heidenheim ans Millerntor. „Das ist ein großes Spiel“, machte Sands unmissverständlich klar, „und dann ist ja noch Mainz vor der Weihnachtspause. Das sind zwei sehr wichtige Spiele für uns. Wir müssen so viele Punkte sammeln wie möglich“.
Auch weil die Konkurrenz an den vergangenen beiden Spieltagen massiv vorgelegt hat. Dem misst der Nationalspieler aber noch keine allzu große Bedeutung bei. „Ich denke, es ist zu früh in der Saison, um auf andere Teams zu schauen und was sie tun“, befand er. „Wir wissen, dass wir Zählbares sammeln müssen. An diesem Punkt ist es egal, was andere machen. Zum Ende der Saison spielt es eine größere Rolle, aber jetzt nicht so sehr.“
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Eine größere Rolle könnte dem Ergebnis am Samstag zukommen. Mit einem Dreier würde St. Pauli Heidenheim überholen und könnte den Abstand auf Mainz, das bei den Bayern ran muss, vergrößern. Ein schönes Fußballspiel erwartet er dabei nicht. „Ich denke, es wird sehr körperlich“, sagte er. „Beide Teams werden viel kämpfen. Es wird eine Menge Energie dabei sein, und unsere Fans sind dafür ebenfalls bereit.“
Kiezkicker James Sands mit guten Erinnerungen an Heidenheim
Wo Heidenheim geografisch einzuordnen ist, wüsste der der US-Amerikaner aus dem Stegreif nicht. Erinnerungen aber hat er schon den den Gegner, und das sind nicht die schlechtesten. „Es war eines meiner ersten Spiele, nachdem ich hierherkam im Januar“, ließ er wissen. Auch damals steckten beide Teams tief im Schlamassel, der Kiezklub behielt am Ende mit 2:0 die Oberhand. Gegen eine Wiederholung hätten James Sands und Co. gewiss nichts einzuwenden.
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