Gute Anzeichen bei vier Profis: So sieht es in St. Paulis Lazarett aus
Es sind nur noch wenige Tage bis zur nächsten hohen Hürde. Am Samstag gastiert der FC St. Pauli mit dem Rückenwind vom 2:1-Sieg gegen Stuttgart im Rücken bei Bayer 04 Leverkusen – und auch mit einigen Rückkehrern aus dem prall gefüllten Lazarett? Das Training am Mittwoch gab durchaus Aufschluss darauf, welche Profis wieder dabei sein könnten und welche nicht.
Neben den Langzeitverletzten Andréas Hountondji, Ricky-Jade Jones und David Nemeth gibt es noch weitere Akteure, auf deren Comeback derzeit wenig bis gar keine Hoffnung herrscht. Zum Beispiel Hauke Wahl. Dessen Innenbandzerrung im Knie ließ weiterhin keine Einheit mit den Kollegen zu, sodass man davon ausgehen muss, dass der Routinier weiterhin ausfallen wird. Immerhin ist der Fakt, dass ohne Wahl beim Kiezklub nichts geht, seit dem vergangenen Spieltag Geschichte, als es die ersten Punkte in Abwesenheit des Hamburger Jung gegeben hatte.
Kaum Hoffnung bei einem St. Pauli-Duo
Auch bei Connor Metcalfe stehen die Chancen eher bei Null. Der Australier, der über rätselhafte und deshalb schwer zu definierende Kniebeschwerden klagt, hatte am Dienstag das Aufwärmen mit dem Team mitmachen können und danach eine individuelle Einheit absolviert. Tags darauf aber war vom Allrounder abermals nichts zu sehen, ergo wird er weiterhin auf seinen ersten Einsatz im Kalenderjahr 2026 warten müssen.
Kiezkicker Eric Smith absolviert Laufeinheit
Einen Hoffnungsschimmer gibt es bei Eric Smith. Der Schwede hatte wegen Schmerzen an der Ferse das Pokalspiel bei Bayer und auch das VfB-Match verpasst, zudem hatte ihn eine Erkältung geschwächt. Am Mittwoch kam er dann zwar später als die Mannschaft und nur in Laufschuhen, aber eben wieder auf den Rasen. Eine halbe Stunde lang drehte Smith seine Runden und schien dabei keine Probleme gehabt zu haben. Weil es ihm ansonsten an nichts mangelt, könnte der 28-Jährige eventuell wieder zum Kader gehören.
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Was Jackson Irvine sicherlich mächtig froh stimmen würde. Der Kapitän, dicker Freund von Smith, hatte bekanntlich gegen Stuttgart durchspielen müssen, war anschließend in die Kabine gehumpelt und hatte gesagt, er wolle bis Donnerstag keinen Trainingsplatz sehen. Nun war er aber bereits am Mittwoch wieder dort zu finden, und zwar von Anfang bis Ende. Ein gutes und wichtiges Zeichen – und nicht das einzige dieser Art.
Zwei St. Paulianer zurück im Training
Denn auch bei Joel Chima Fujita und Mathias Pereira Lage scheint es darauf hinauszulaufen, dass sie bis zum Samstag wieder vollends belastbar sein können. Das Duo hatte kleiner muskuläre Probleme zu beklagen, war deshalb gegen Stuttgart geschont worden, am Mittwoch nun waren die beiden wieder dabei. Zwar über weite Strecken noch separat, aber durchaus mit anständiger Belastung und offensichtlich ohne Schmerzen.
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